Warum bin ich immer so müde?

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Es gibt Tage, da stehen wir direkt nach dem Wachwerden hellwach auf. Im Laufe des Tages kommt dann aber plötzlich eine Müdigkeit auf – und wir fragen uns, warum. Genug Schlaf hatten wir doch. In diesem Artikel finden Sie eventuell den Grund für diese aufkommende Müdigkeit.

Müdigkeit kann verschiedene Ursachen haben
© energepic.com / pexels.com / CC0

1. Zu viele Kohlenhydrate

Weißmehl mit einem hohen Gehalt an einfachen Kohlenhydraten steckt in vielen Lebensmitteln, die wir zwischendurch in uns reinfuttern: Kekse, einfache Brötchen, Kuchen, Laugengebäck … schnell steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr an, so dass wir kurz viel Energie spüren. Doch genauso schnell ist er wieder im Keller. Dann schlägt die Müdigkeit zu. Häufig ist das nach dem Mittagessen der Fall, wenn wir eine Portion Nudeln gegessen haben.

Besser sind komplexe Kohlenhydrate, die lange vorhalten und den Blutzuckerspiegel langsam erhöhen und langsam auch wieder fallen lassen. Vollkornprodukte gehören in diese Kategorie. Wenn Sie komplexe Kohlenhydrate bevorzugen, sollte tagsüber kein Müdigkeitsmoment über Sie kommen.

2. Unordnung

Sie kommen nach Hause und überall wartet Hausarbeit auf Sie? Der Garten muss gemacht werden und im Kühlschrank herrscht gähnende Leere? Dann dürften Sie auch schnell Müdigkeit verspüren. Unordnung strengt uns unheimlich an und belastet uns im tiefsten Inneren. Wir sträuben uns mit Unlust dagegen, hier Ordnung zu machen. Doch Aufräumen hingegen befreit und schenkt am Ende gute Laune. So kann Müdigkeit gar nicht erst aufkommen.

Ähnlich verhält es sich auch mit Papierstapeln auf dem Schreibtisch oder mit To-Do-Listen, die immer länger werden.

Doch wie kommt man um diese Unordnung herum? Immer wieder ein bisschen aufräumen ist die Antwort. Und Dinge, die sich in 5 Minuten erledigen lassen, sollten Sie nicht ablegen, sondern gleich erledigen. So stapeln sich die Aufgaben nicht und wir bekommen ein Gefühl der Befreiung.

3. Emphatie

Wenn wir mit Menschen zusammen sind, die immer nur jammern und schlechte Laune verbreiten, schlägt dies auf Dauer selbst auf unser Gemüt. Sind wir sehr emphatisch, trifft uns das Phänomen umso stärker. Mitleiden macht auf Dauer müde, denn es raubt uns Kraft.

Umgeben Sie sich also besser mit Menschen, die Ihnen von Grund auf Energie und Power geben. Woran Sie diese erkennen? Ganz einfach: Sie fühlen sich wohl in ihrer Nähe.

4. Sauerstoffarme Luft

Wir atmen ständig sauerstoffarme und kohlenstoffdioxidreiche Luft aus. Wenn viele Menschen in einem Raum sitzen, steigt der Kohlendioxid-Gehalt in der Luft an und man wird schneller müde.

5 Minuten stoßlüften reichert die Luft wieder mit Sauerstoff an.

5. Tryptophane im Essen

Tryptophan ist ein Eiweißbaustein im Essen, das in großer Menge schlaffördernd wirken kann. Enthalten ist es beispielsweise in Bananen und Hülsenfrüchten.

6. Psychische Gründe

Hat man morgens schon das Gefühl, vor Müdigkeit nicht aus dem Bett zu kommen, obwohl man gut geschlafen hat, können auch psychische Gründe für diesen Zustand verantwortlich sein. Ein Burnout hat ähnliche Symptome. Hier sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden, wenn der Zustand sich dauerhaft nicht bessert.

7. Mineralstoffmangel

Mangelzustände des Körpers können sich in Müdigkeit äußern. Dazu gehört beispielsweise ein Mangel an Eisen. Da man hier allerdings nicht selbst in die nächste Drogerie laufen sollte, um sich dort mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln einzudecken, ist der Gang zum Arzt ratsam. Er kann eine Blutuntersuchung veranlassen und anschließend ggfs. die richtige, individuelle Menge an Mineralstoffen verschreiben.

Am Ende sollte noch betont werden, dass es Müdigkeit auch eine Begleiterscheinung einer ernstzunehmenden Krankheit sein kann. Wenn alle o.g. Informationen nicht zutreffen und weitere Symptome wie beispielsweise Appetitlosigkeit auftreten, ist der Gang zum Arzt dringend zu empfehlen.

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