Ich kann nicht mehr! Tipps für mehr innere Stärke

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Resilienz steht für die eigene innere Stärke und die Widerstandkraft gegenüber Stress und Krisen. Es gibt eine Art seelisches Immunsystem, das wir trainieren können, um in schweren Zeiten besser zurecht zu kommen. Denn wenn das seelische Gleichgewicht nicht gegeben ist, haben Depressionen, Angststörungen und der gefürchtete Burnout leichtes Spiel. Lesen Sie hier, wie Sie mehr innere Stärke gewinnen können, so dass der Satz „Ich kann nicht mehr!“ Ihnen nicht mehr in den Sinn kommt. 

Resilienz kann man erlernen

Schicksalsschläge treffen einen meistens plötzlich und unerwartet. Gerade war man noch glücklich, hat sich mit Freunden getroffen, gekocht, gelacht und das Leben genossen und plötzlich ist alles anders. Man fühlt sich schwer und traurig, hat keine Kraft mehr für jede noch so leichte Tätigkeit. Man mag sich nicht mehr mit Bekannten treffen, teilweise kommt man morgens nur noch schwer aus dem Bett und sieht keinen Sinn mehr in Vielem. Am Ende wird man krank, bekommt verschiedenste Symptome und die Fahrt in der Abwärtsspirale geht weiter. Aus dieser Spirale kommt man nicht mehr so leicht heraus und der Satz „Ich kann nicht mehr!“ spukt immer wieder im Kopf herum.

Manche Menschen können mit schweren Situationen leichter umgehen, sie haben eine Art Schutzschild und lassen sich nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Ihre innere Stärke verhilft Ihnen dazu, schwere Zeiten schnell zu überwinden und sogar gestärkt aus ihnen hervorzugehen. Sie behalten einen kühlen Kopf.

Resistent werden gegen Stress und belastende Situationen, das ist der Schlüssel zur inneren Stärke. Doch wie schafft man das?

 

Ich kann nicht mehr! Resilienz hilft in Stresszeiten weiter
In Stresszeiten hilft einem eine gute Resilienz weiter
© freestocks.org / via pexels.com / CC0

Der Realität ins Auge blicken

Resilienz hat nichts mit Kämpfen zu tun, vielmehr stellt man sich der Situation und nimmt sie bedingungslos an. Eine innere Flucht man die Situation nur schwerer als sie ist. Wichtig ist es, sich bewusst der Lage hinzugeben und innezuhalten.

Kontrolle über die Situation erlangen

Checklisten sowie ein Tagebuch helfen dabei, kleine Ziele und Schritte zu notieren und sich Dinge „von der Seele“ zu schreiben. So behält man die Kontrolle über die Situation, was dabei hilft, sie zu verarbeiten.

Achtsam mit sich umgehen

Ein kranker Geist trifft auf einen kranken Körper? Keine gute Ausgangslage! Versuchen Sie also wo auch immer es geht, sich um Ihren Körper zu kümmern. Treiben Sie regelmäßig den Sport, der Ihnen Spaß machen, ernähren Sie sich gesund und achten Sie auf Ihre Lebensweise. Regelmäßiger Schlaf, wenig oder gar kein Alkohol und kein Nikotin bilden eine gute Grundlage für einen gesunden Körper

Hilfe annehmen

Wer oder was kann Sie in Ihrer Krisensituation kräftigen und unterstützen? Vielleicht ist es eine Freundin, die einfach zuhört oder Ihre eigene Fähigkeit, sich selbst durch Yoga zu erden und zu beruhigen. Besinnen Sie sich auf diese Möglichkeiten der Unterstützung und greifen Sie zu!

In Kontakt bleiben

Verkriechen Sie sich nicht! Gehen Sie auf andere Menschen mit Offenheit und Empathie zu. Wenn Sie Freude geben, erhalten Sie diese auch zurück und das spürt auch Ihre Seele. Interessieren Sie sich weiterhin oder wieder für Neues und probieren Sie entsprechend, auch einmal andere Wege zu gehen. In Ihrer Freizeit wie auch im Beruf insgesamt ist dieses Verhalten zu befürworten.

Andere respektieren und wertschätzen

Innere Ungerechtigkeit entsteht schnell, wenn man intolerant ist. Lernen Sie, andere Menschen mit Ihren Eigenarten zu akzeptieren und zu respektieren. Begegnen Sie Ihnen immer auf eigener Augenhöhe. Damit haben Sie Schwierigkeiten? Vielleicht gelingt es Ihnen besser, wenn Sie sich in deren Lage hineinversetzen. Wertschätzung hat ganz viel mit dem inneren Frieden zu tun. Sie werden mehr innere Stärke finden, wenn Sie im Reinen mit den Gegebenheiten Ihrer Umwelt sind.

Bleiben Sie proaktiv

Wer resigniert, hat aufgegeben! Verharren Sie nicht in Ihrer Traurigkeit, sondern fangen Sie an, proaktiv weitere Schritte zu planen. Treffen Sie Entscheidungen und bleiben Sie selbstbewusst. Dabei sollten Sie allerdings immer realistisch sein, damit die geplanten Ziele auch erreichbar sind und nicht zu weiteren Niederschlägen führen.

Buchtipp

Wer sich weiter in das Thema einlesen möchte, kann z.B. in dem Buch „Resilienz ist erlernbar: Wie Sie durch den Aufbau der inneren Stärke Stress bewältigen, widerstandsfähiger werden und Depressionen vorbeugen“* nähere Informationen finden. Der Satz „Ich kann nicht mehr!“ sollte dann bald zur Vergangenheit gehören.

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