Wer nicht wagt, kann nicht gewinnen! Naja, so hart ist es meistens nicht. Doch wer sich ab und zu mal zu neuen Schritten überwinden kann, erweitert seine Möglichkeiten und stärkt das eigene Selbstbewusstsein.

1. Positiv denken und sprechen

Neue Wege gehen für mehr Selbstbewusstsein
Neue Wege gehen für mehr Selbstbewusstsein

Durch unsere Gedanken beeinflussen wir unser Tun und unsere Gefühle. Wer immer nur pessimistisch denkt „Das schaffe ich nicht!“, leitet somit sein eigenes Versagen in die entsprechende Bahn. Stattdessen sollte man positiv denken und sich gut zureden! Wörter wie „Problem“ und „Hindernis“ sollten Sie ersetzen. „Herausforderung“ und „langer Weg“ klingen als Ersatz doch gleich viel positiver!

2. Ängste aufschreiben

Greifen Sie vor einem wichtigen und für Sie beängstigenden Ereignis zum Stift und schreiben Sie Ihre Befürchtungen und Ängste auf. In Forschungen wurde bestätigt, dass dieses Festhalten der Ängste auf Papier das eigene Zutrauen positiv beeinflusst. Vor einer wichtigen Rede lohnt es sich also, stickpunktartig zu notieren, was Ihnen Unbehangen bereitet.

3. Häufiger neue Wege gehen

Bauen Sie das Unbekannte in Ihren Alltag ein. Sie können z.B. neue Wege zur Arbeit fahren oder sich vornehmen, jeden Tagen einem anderen Menschen ein ehrlich gemeintes Kompliment zu machen. Ungewohnte Situationen werden somit zur Normalität und wir wissen alle: Übung macht den Meister!

4. Kleine Schritte statt große Sprünge

Wer nicht gern frei sprechen mag, sollte dies erst vor Freunden oder der Familie über und den Kreis dann sukzessive erweitern. Das Phänomen der Nervosität vor einer Rede vor anderen Kollegen oder Vorgesetzten ist hier auch wieder ein tolles Beispiel. Am besten kann man vor Freunden – vielleicht zum beginn einer Gartenparty – das freie Sprechen üben. Begrüßen Sie Ihre Freunde und leiten mit 2 bis 3 Sätzen das Ereignis ein.

Sie werden merken, dass Ihnen das Sprechen von Mal zu Mal leichter fallen wird und Sie immer sicherer werden. Nach einigen Proben gelingt dies dann auch vor Vorgesetzten und Unbekannten sowie vor größeren Menschenmengen.

5. Blickkontakt halten, Körperhaltung überprüfen

Kennen Sie Menschen, die während einer Unterhaltung konsequent an Ihnen vorbeisehen oder auf den Boden gucken? Eventuell wird auch an den Fingern herumgepuhlt oder nach oben geblickt. Erscheint das selbstbewusst? Eben!

Selbstbewusste Menschen können Ihrem Gegenüber lange in die Augen schauen. Der intensive Blickkontakt beweist Standhaftigkeit und Selbstsicherheit. Versuchen Sie, während einer Unterhaltung den Blickkontakt zu wahren – aber starren sie nicht! Achten Sie auch auf eine gerade, gespannte Körperhaltung und eine langsame Atmung.

6. Hemmungen abbauen

Sie hassen telefonieren und schreiben lieber E-Mails? Vielleicht haben Sie am Telefon einmal schlechte Erfahrungen gemacht und haben nun immer wieder die Angst, Ähnliches ein zweites Mal zu erleben.

Machen Sie den Schritt auf das Telefon zu und suchen sich zunächst Gesprächspartner, die Ihnen auf jeden Fall ein gutes Gefühl vermitteln. Nach einiger Zeit greifen Sie sicherlich auch bei ungemütlichen Situationen gern zum Hörer.

Andere Hemmungen wie beispielsweise die Angst vor Small Talk oder Kontakt mit fremden Menschen können ebenfalls durch das vorsichtige Herantasten auf Dauer abgebaut werden.

7. Nach vorne gehen

Ergreifen Sie immer die Chance, wenn Sie ohne großes Zutun im Vordergrund stehen können! Wenn z.B. in der ersten Reihe bei einem Vortrag noch Plätze frei sind, setzen Sie sich dort hin. Oder gehen Sie einmal ohne Kollegen in die Mittagspause und setzen sich allein an einen freien Tisch. Vielleicht gesellt sich jemand Großartiges zu Ihnen! Oder Sie wagen einmal ein auffälliges Kleidungsstück anzuziehen und somit die Blicke auf sich zu lenken.

Das alles pusht Ihr Selbstbewusstsein enorm und gibt ein gutes, unabhängiges Gefühl. Einfach einmal ausprobieren!

8. Lächeln Sie!

Nicht weggucken – anlächeln! Im gesamten Alltag wie beim Einkaufen im Supermarkt oder im Stau auf der Autobahn können Sie anderen Menschen bei Blickkontakt gerne anlächeln. Damit schenken Sie Ihren Gegenüber und auch Ihnen in den meisten Fällen Freude – ganze 90 Prozent der Menschen lächeln zurück!

9. Ehrlich sein

Mutig ist man, wenn man konstruktiv kritisieren kann – ohne beleidigend zu werden. Bringen Sie also immer auf den Punkt, wenn Sie etwas stört oder nicht gefällt und reden Sie in einem solchen Fall nicht um den heißen Brei herum.

10. Grenzen setzen

Sie sind manchmal viel zu lieb und denken statt an sich selbst nur an Andere? Lernen Sie, Grenzen zu setzen und sagen Sie auch einmal „Nein.“ Nehmen Sie auch Hilfe an, wenn diese angeboten wird. Ihre Wirkung nach außen erhält hierdurch mehr Profil.

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