Verklebte Faszien führen leicht zu Verspannungen

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Faszien geben unseren Muskeln Halt und Form. Sie stützen wie ein Netz und können verkleben und verhärten, wenn wir sie nicht in Bewegung halten. Aus diesem Grund ist es wichtig, mit vielfältigen Bewegungen und Massagen für die Geschmeidigkeit unserer Faszien zu sorgen und verklebte Faszien zu vermeiden.

Faszien bilden einen Teil des Bindegewebes mit vielen wichtigen Funktionen

Sind unsere Faszien weich und dehnbar, gleiten Muskeln problemlos an anderen Muskeln, Knochen und Gelenken entlang. Diese Geschmeidigkeit bewahrt unsere Muskeln vor Verspannungen.

Faszien wirken zudem schützend als elastische Polster zwischen diesen Strukturen. Nährstoffe werden in hierüber transportiert und Schmerzsignale weitergegeben. Forschungen haben ergeben, dass die Faszien sogar ein Teil unseres Immunsystems ausmachen: Krankheitserreger und Bakterien werden hier abgewehrt. Es ist also umso wichtiger, diesen Teil unseres Bindegewebes in Schuss zu halten.

Verklebte Faszien führen schnell zu Verspannungen
Dehnen trainiert die Faszien
© StockSnap / via pexels.com / CC0

Faszien reagieren auf Stress

Etliche Nerven erreichen unsere Faszien. Somit bekommen diese immer ganz genau mit, wie es mit unserem Gemüt steht. Sind wir gestresst, haben wir schnell verfilzte oder verklebte Faszien. Muskeln können jetzt aus der Form kommen und funktionieren schlichtweg nicht mehr optimal. Es kommt zu Verspannungen. Das gleiche tritt auf, wenn wir uns zu wenig oder ungleichmäßig bewegen. Einseitige Belastungen (z.B. immerzu das linke über das rechte Bein schlagen) gefallen den Faszien gar nicht.

Faszien gut in Schuss durch Rolfing

Wie schafft man es nun, die verklebte Faszien zu lösen und sie generell gut zu trainieren? Einerseits ist Bewegung in vielfältiger Form sinnvoll: mal hüpfen, mal dehnen, mal laufen. Zudem sollten spezielle Massagen das Fitnessprogramm für die Faszien ergänzen.

„Rolfing®“ beschreibt ein Komplettprogramm, das Massieren, Drücken und Bewegen der Faszien beinhaltet. Verschiedene Anleitungen hierfür findet man in Youtube Videos oder in dem Buch „Aufrecht und geschmeidig“ von Susanne Noll*. Für die Massage eignen sich Faszienrollen oder auch etwas härtere Bälle wie ein Tennisball. Die Massage sollte stets langsam durchgeführt werden, so dass Verklebungen sich auch sanft lösen können.

Ernährung wichtig für funktionierende Faszien

Nicht nur die Arbeit mit den Faszien steht im Vordergrund, wenn man diese fit halten möchte. Auch die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Vermeiden sollte man jede Übersäuerung z.B. durch den übermäßigen Verzehr von Weißmehlprodukten. Ausreichend Flüssigkeit sollte man natürlich auch zu sich nehmen, denn Faszien bestehen zu rund 70% aus Wasser. So kann man sie davor bewahren, frühzeitig spröde zu werden.

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