Dehnübungen vor und nach dem Sport wichtig

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Dehnübungen dienen einem Zweck: Damit unsere Muskeln sich nicht verkrampfen, sollten diese aufgewärmt werden. Sie sind im unverspannten Zustand weniger anfällig für Verletzungen. Widmen Sie sich vor und nach dem Sport fünf Minuten lang dem Dehnen aller Muskelpartien und Sie werden mit der Zeit sogar zusätzlich etwas beweglicher sein!

Dehnübungen vor und nach dem Sport wichtig
© Yamaoka / pixelio.de

Dehnübungen vor und nach dem Sport wichtig

Vor dem Sport wird die Muskulatur durch Dehnübungen aufgewärmt und somit auf die Belastungen vorbereitet. Nach dem Sport hilft das Dehnen, Verspannungen zu lösen, die durch das Training entstanden sind. Das kann Muskelkater vorbeugen.

Dehnübungen, die auf eine sportliche Betätigung vorbereiten, sollten bereits in Bewegung durchgeführt werden. Wippen Sie bei einer Hüftbeuge im Ausfallschritt bei geradem Rücken beispielsweise leicht auf und ab. Nach dem Sport sollten Sie jede Muskelpartie höchstens 30 Sekunden beanspruchen, damit die müden Muskeln nicht weiter gereizt werden.

Sinnvolle Dehnübungen:

  • Hüftbeuge: Knien Sie sich hin und machen mit einem Bein dann einen weiten Ausfallschritt nach vorn. Es sollte einen 90°-Winkel zum Boden formen. Schieben Sie nun langsam die Hüfte nach vorn, dort wird es leicht ziehen. Achten Sie dabei auf einen geraden Rücken und wiederholen Sie es anschließend mit dem anderen Bein.
  • Nacken: Der Kopf wird leicht zur Seite geneigt, als würden Sie Ihr Ohr auf die Schulter legen wollen. Mit der Hand derselben Körperhälfte wird der Kopf vorsichtig noch ein wenig weiter gezogen. Mit der anderen Seite genauso verfahren.
  • Wirbelsäule: Im geraden Stand stellen Sie die Beine hüftbreit auseinander und gehen leicht in die Hocke. Beugen Sie sich dann vorn bis zu den Zehen hinunter und richten sich dann langsam Wirbel für Wirbel wieder auf.

Verspannungen durch Dehnen vorbeugen und lösen

Dehnübungen sind nur nur etwas für Sportler. Wer lang und viel sitzt, neigt zu Verspannungen vor allem im Bereich von Nacken und Schultern. Um diesen Verspannungen vorzubeugen, ist regelmäßige Bewegung der Muskeln wichtig. Aufstehen und umhergehen ist eine Möglichkeit, die Sitzposition sollte ebenfalls ständig verändert werden. Laufen Sie häufiger mal zu Kollegen, anstatt diese anzurufen. Machen Sie sich stündlichen einen neuen Tee oder gehen Sie beim Brainstorming ein wenig im Raum umher.

“Apfelpflücken” lockert sowohl im Sitzen wie auch im Stehen die Schultermuskulatur. Dazu einfach abwechselnd mit den Armen so weit es geht zur Decke greifen. Als weitere Übung können die Schultern kreisen oder häufiger hintereinander kurz hochgezogen und wieder “fallen gelassen” werden. Auch das seitliche Neigen des Kopfes Richtung Schulter ist zur Vorbeugung von Nackenschmerzen und Schulterverspannungen empfehlenswert.

Beweglicher werden durch regelmäßiges Dehnen

Können Sie auf Anhieb im Stand durch einfaches Bücken mit den Fingern den Boden berühren? Wenn nicht, ist es nicht unmöglich, dies in naher Zukunft zu schaffen! Was Sie brauchen, sind regelmäßige Dehnübungen, die Ihre Muskeln geschmeidiger und beweglicher machen. Ein kleiner “Ablaufplan” kann hier sehr hilfreich sein und wenige Minuten am Tag genügen. Versuchen Sie, zwei Runden hintereinander mit je fünf Übungen zu schaffen. Das dauert höchstens zehn Minuten und bei der zweiten Runde wird es stets ein wenig besser klappen als bei Runde eins.

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