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Stress ist schlecht für unsere Figur

Stress ist in diesen Tagen zu unserem täglichen Begleiter geworden. Der Zeitmangel bringt mit sich, dass man sich schnell etwas in den Mund stopft, ohne über Kalorien und Nahrungsmittelqualität nachzudenken.

Stress macht dick
© PhotoEuphoria / istockphoto.com

Keine Zeit für gesundes Kochen

Hier kauft man sich schnell ein Croissant beim Bäcker, mittags gibt es Fritten und einen Burger – wer dann abends noch eine Fertigpizza in den Ofen schiebt, der ist ganz schnell auf dem Weg zum Übergewicht. Der Körper wird sich aber nicht nur mit Gewichtanstieg bedanken, auch die Gesundheit leidet unter stressbedingter, schlechter Ernährung. Der Blutfettspiegel und andere Werte steigen.

Jede Mahlzeit bewusst genießen

Für die drei Hauptmahlzeiten am Tag sollten Sie sich Termine eintragen und sie auch so angehen. Nehmen Sie sich mindestens 15 Minuten Zeit, setzen Sie sich hin und kauen Sie jeden Bissen bewusst. Auch wenn gar kein Hungergefühl vorhanden ist, sollten Sie eine Kleinigkeit zu sich nehmen, damit der Stoffwechsel im Fluss bleibt und Sie später keine Heißhungerattacke bekommen. Wählen Sie stets ballaststoffreiche und eiweißreiche Nahrungsmittel mit wenig Fett und achten Sie auch auf die Kohlenhydrate. Viele Weizen-Nudeln sind nicht so gesund wie Naturreis. Gönnen Sie sich zu jedem Essen ein großes Glas stilles Wasser. Wenn Sie zwischendurch immer zum Getränk greifen, essen Sie automatisch langsamer. Ein Spaziergang nach dem Mittagessen senkt den Stresspegel enorm.

Zwischen Frühstück und Mittag sowie Mittag und Abendessen sollte Sie sich einen kleinen gesunden Snack genehmigen. Das kann eine Banane sein oder ein sättigender Quark mit Früchten.

Abnehmen fällt im Job nicht leicht

Wer ständig unter innerer Anspannung steht, schüttet vermehrt die Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol und Corticosteronin aus. Das führt im Körper dazu, dass der Appetit auf Zucker und Fett gesteigert wird und die Fettspeicherung in den Zellen besonders gut funktioniert – keine gute Vorraussetzung für eine gesunde Ernährung im Job-Alltag. Der Verzicht auf den Schokoriegel zwischendurch ist also nicht leicht.

Die beste Lösung ist, solche Dickmacher erst gar nicht mit zur Arbeit zu nehmen. Stattdessen sollte man durch eiweißreiche Kost ein permanentes Sättigungsgefühl erreichen. Buttermilch oder ein Naturjoghurt helfen aus, wenn es heikel wird.

Zum Essen einen Platzwechsel vornehmen

Essen Sie auch die Snacks möglichst nicht am Arbeitsplatz direkt. Gehen Sie eine Runde, besuchen Sie einen Kollegen, anstatt mit ihm zu telefonieren, stellen Sie sich an ein Fenster und atmen Sie beim Snacken einmal kräftig durch. Danach kann man dann auch wieder voller Elan an die Arbeit gehen.

Kaffee trinken nur in Maßen

Wer unter Druck steht, trinkt häufig viel Kaffee. Leider bringt der unseren Körper dazu, noch mehr Stresshormone auszuschütten. Die nächste Heißhunger-Attacke droht. Ein Kräutertee wirkt beruhigend und bringt Abwechslung in Ihren Tag.

„Rettungs-Ringe“ durch Stress?

Wussten Sie, dass Stress-Fett sich am Bauch absetzt? In der Steinzeit, war der Körper darauf trainiert, in bedrohlichen Situationen Stresshormone auszuschütten, damit wir schneller wegrennen oder anders agieren können. Diese Hormone wurden dann auch umgesetzt.

Heute sitzen wir gestresst im Auto oder stehen genervt und unter Termindruck in der Supermarkt-Schlange und die Stresshormone werden nicht verwertet. Der erhöhte Cortisolspiegel bringt den Körper dazu, sich ein Fettdepot mit schnell verfügbaren Energiekonserven anzulegen. Er tut dies in der Nähe unserer Stoffwechselzentrale – der Leber. Das führt zu den unschönen Ringen um den Bauch.

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