Vor- und Nachteile einer Pflege der Eltern zu Hause

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Die Entscheidung dafür, die Pflege der Eltern eigenhändig zu übernehmen und nicht auf eine geschulte Pflegekraft zu setzen, ist Chance und Risiko zugleich. Einerseits bieten Sie dadurch Ihren Eltern die Möglichkeit, im gewohnten Umfeld verbleiben und mit vertrauten Personen umgehen zu können. Andererseits gehen Sie damit eine enorme Verpflichtung ein, die außerdem gut abgesichert werden will.

Vorteile: Kostenersparnis und Vertrauen

Was bedeutet es, die Eltern im Alter zu Hause selbst zu pflegen?
© lightsource

Der größte Vorteil der Pflege durch Angehörige ist die Kostenersparnis. Wenn Sie selbst als pflegender Angehöriger einspringen und keine Pflegekraft anstellen, entfällt natürlich der Lohn für diese Fachkraft. Weiterhin wird die zu pflegende Person einen Angehörigen als Betreuer schneller akzeptieren, da kein fremder Mensch in der Wohnung oder dem Haus ist. Das Vertrauen zwischen Pflegeperson und Pflegebedürftigem ist von Anfang an vorhanden und muss nicht erst mühsam aufgebaut werden. Kommt bei der zu pflegenden Person eine demenzielle Erkrankung hinzu, ist es ebenfalls vorteilhaft, eine bereits langjährig bekannte Person als Pflegekraft einzusetzen.

Hohe Belastung für Angehörige ist nicht zu unterschätzen

Trotz dieser Vorteile stellt die Pflege zu Hause für Angehörige oftmals eine starke physische und psychische Belastung dar. Eine 24-Stunden-Pflege ist nicht zu stemmen, insbesondere, wenn der Pflegende noch berufstätig ist. Hinzu kommt das Verantwortungsgefühl und bei Patienten mit Demenz oftmals der schwierige Umgang mit dem pflegebedürftigen Menschen.

Als kleine Entlastung zwischendurch eignen sich ergänzend zur Pflege zu Hause der Besuch einer Tagespflege-Einrichtung oder die Inanspruchnahme einer Kurzzeitpflege. In diesem Fall wird die pflegebedürftige Person für einen bestimmten Zeitraum in einem Heim oder einer Tageseinrichtung umsorgt, so dass der Angehörige neue Kraft für seine wichtige Aufgabe schöpfen kann.

Gute Absicherung hilft im Alter

Die Pflegeversicherung, die in Deutschland eine Pflichtversicherung für jeden ist, stellt einer als pflegebedürftig eingestuften Person finanzielle Unterstützung zur Verfügung. Diese wird entweder als Sachleistung – beispielsweise die Kostenübernahme für Hilfsmittel oder einen ambulanten Pflegedienst – oder über eine Auszahlung an die betreuende Privatperson erbracht.

Unter www.meinepflegeversicherung.com werden rund um dieses Thema wichtige Informationen zusammengefasst. Hier gibt es auch ein kostenloses E-Book mit vielen wichtigen Informationen zum Thema.

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2 Kommentare

  1. Die Pflege in den eigenen vier Wänden hat viele Vorteile. In vielen Pflegeheimen herrscht bereits ein Pflegenotstand, es ist dem Personal also nicht mehr möglich, individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Patienten einzugehen.
    Hier liegt ein großer Vorteil der 24Std. Betreuung aus Osteuropa. Die Betreuungskräfte sind sehr engagiert und gehen individuell auf die Bedürfnisse der zu betreuenden Person ein. Sie sind dadurch in der Lage Ressourcen zu erhalten und zu fördern. Und das für einen fairen und bezahlbaren Preis.
    Für weitere Informationen, auch zum Preis und zu möglichen Förderungen, schauen Sie doch einfach mal auf unserer Website vorbei.
    http://www.soleo24.de

  2. Meine Mutter ist mittlerweile 74 Jahre alt und benötigt Hilfe in vielen Dingen. Nun bin ich mir nicht sicher, wie ich mit dieser Situation am besten umgehen sollte, da ich kaum Zeit habe. Es sind mehrer Möglichkeiten offen, wie zum Beispiel sie in die Ambulante Pflege zu übergeben, in ein Seniorenheim schicken oder zuhause unterbringen und je nach Zeit selber betreuen. Es ist für mich eine schwierige Entscheidung, daher bedanke ich mich für die ausführliche Information auf dieser Seite.

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