Unisex Düfte: Ende der Geschlechtsunterschiede oder aber ein neuer Anfang?  

In einem Zeitraffer 50 Jahre zurückgesprungen gelangen wir in eine Zeit, in der Frauen noch deutlich benachteiligt waren. Heute hingegen ist Gleichberechtigung immer mehr ein wichtiges Thema und die Emanzipation setzt sich endlich durch. Auch in der Welt der Düfte zeichnet sich dieser Trend ab, durch immer häufiger hergestellte Unisex-Düfte, die sowohl für Sie, aber auch für Ihn geeignet sind und herrlich duften.

Unisex Düfte
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Die sexuelle Identität mit einem gemeinsamen Duft wahren

Früher wurden Geschlechterrollen stark kategorisiert. Dies ist eine Frau, dies ist ein Mann. Und heute? Heute geht es viel mehr darum, die eigene sexuelle Identität nicht mit dem Geschlecht zu begründen, sondern mit den persönlichen Gefühlen, dem Charakter, der Individualität. Auch Parfümeure wissen über die Wandlung der Zeit Bescheid und so wundert es nicht, dass immer mehr Parfüms für beide Geschlechter geeignet sind.

Ein gutes Beispiel ist Molecule 01, ein atemberaubender und vor allem geschlechtsneutraler Duft aus der Familie der holzigen Parfüms. Auch wenn die Parfümeure der Escentric Molecules eine Nischen-Marke ans Licht gebracht haben, erfreuen sich die Düfte des Labels immer größerer Beliebtheit. Sie stehen nicht für sinnliche Weiblichkeit oder maskuline Männlichkeit. Sie strahlen fein holzige Menschlichkeit aus, eine Eigenschaft, die beiden Geschlechtern gerecht wird.

Von der Nische zum Standard

Zu Beginn der Erfindung des Unisex-Duftes wurden die Parfümeure häufig belächelt. War es doch gerade der Duft, der das Geschlecht unterstreichen sollte. Tausende Damenparfüms, ebenso viele Männerparfüms, doch niemand würde wagen den Duft des anderen Geschlechts zu nutzen, oder?

Parfums de Marly Layton Royal Essence ist einer der Düfte, der mehr kann, als nur das Geschlecht zu unterstreichen. Sein zartes Apfelsinen-Aroma mit der orientalisch-blumen Note und einer Herznote aus Geranium, Jasmin und Veilchen ist für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet. Während das Parfüm an einer Frau leicht, sinnlich und selbstbewusst wirkt, verleiht es dem männlichen Träger eine stolze, freie und herrschaftliche Note.

Das Parfüm ist nur die Basis, seinen Charakter entwickelt ein Duft erst, wenn er mit der Trägerin oder dem Träger verschmilzt. Ob dieser weiblich, männlich oder divers ist, spielt für den Duft keine Rolle. Denn er ist wandelbar, er passt sich dem Leben, der Leidenschaft des Verwenders an, er unterstreicht, aber dominiert nicht.

Ein Symbol für die Gleichberechtigung

Unisex-Düfte sind mehr als nur ein Trend. Sie sind ein Statement, sie stehen als Wahrzeichen der Geschlechtsgleichheit. Mehr denn je ist es im 21. Jahrhundert von unverzichtbarer Wichtigkeit, dass Menschen nicht mehr nach ihrem Geschlecht beurteilt und in eine Rolle gepresst werden. Es ist eine Zeit, in der Frauen alles dürfen, ebenso wie Männer. Eine Zeit, in der die Frau keinen Blumenduft trägt, weil sie eine Frau ist, sondern weil sie den Duft liebt. Eine Zeit, in der auch ein Mann verspielt und romantisch duften darf, während er seinen Sohn aus dem Kindergarten abholt.

Es ist eine Zeit der Gleichheit. Menschlichkeit, statt Geschlechterkampf. Die Parfümeure, aus deren Schmiede immer mehr Unisex-Parfüme stammen sind keine Nischen-Kämpfer, sie sind Revoluzzer, die mit dem Puls der Zeit gehen und den Menschen das geben, was sie wirklich möchten. Gleichheit!

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