Obst als Dickmacher

Share Button

Obst kann unter Umständen dick machen. Die enthaltene Fruchtsüße – der Fruchtzucker – setzt sich genauso in unseren Zellen ab wie raffinierter Zucker. Lesen Sie hier, wieviel Obst und vor allem welche Früchte man bedenkenlos essen darf, wenn man abnehmen oder sein Gewicht halten möchte.

Copyright: Meteorabeast / pixelio.de

Säfte sind gesund. Sie enthalten viele natürliche Vitamine und tun unserem Körper etwas Gutes. Nur zu selten wird bedacht, wie viele Kalorien wir mit jedem Glas Orangensaft oder Traubensaft zu uns nehmen. Der enthaltene Fruchtzucker schlägt in unserer Kalorienbilanz leider genauso stark zu wie der übliche Haushaltszucker. Obst essen sollte zwar aufgrund der enthaltenen Vitamine zum täglichen Ritual gehören, allerdings nicht in Massen.

Mit Erdbeeren das Abnehmen unterstützen

Wer einige Kilos verlieren möchte, greift am besten zu Beerenfrüchten wie Heidelbeeren, Johannisbeeren oder Erdbeeren. 100g enthalten hier nur ungefähr 40 Kalorien. Erdbeeren haben einen hohen Vitamin-C-Gehalt und viele Antioxidatien. Sie beugen hiermit der Zellalterung vor und schützen uns vor Krebs. Besonders interessant ist, dass Erdbeeren zu einem Großteil aus Wasser bestehen. Bei den Steinfrüchten ist die Aprikose am kalorienärmsten.

Interessant zu wissen ist auch, dass Weintrauben besonders viel Fruchtzucker enthalten.

Als Obst-Snack nicht zur Banane greifen

Die Banane enthält im Schnitt 120 Kalorien. Aufgrund ihres hohen Ballaststoff-Anteils macht sie satt und eignet sich daher zwar gut als Bestandteil einer gesunden Hauptmahlzeit, aber nicht als Snack zwischendurch. Die wichtigen Mineralien und Vitamine der Banane können in Kombination mit Joghurt oder Quark beispielsweise sehr wohl zum Frühstück genossen werden. Für den Snack zwischendurch ist ein kleiner Apfel besser geeignet.

Genauso wenig als Snack geeignet sind Smoothies. Inzwischen kann man sie auch schon im Kühlregal finden. Die hoch konzentrierten, fein pürierten Fruchtbreie sättigen gut, enthalten aber auch viele Kalorien. Man sollte Smoothies aufgrund dieser Reichhaltigkeit auch als Hauptmahlzeit ansehen.

Mit Ananas zur Wunschfigur

Die Ananas ist eine Tropenfrucht mit vielen Spurenelementen, gesundheitsfördernden Vitaminen und wichtigen Mineralien. Die enthaltenen Eiweiße können von unserem Organismus gut gespalten werden. Das regt die Verdauung an. Ein entwässernder Effekt konnte der leckeren Frucht bereits nachgewiesen werden. Umstritten ist jedoch inzwischen, ob sie tatsächlich den Fettabbau beschleunigt.

Share Button

3 Kommentare

  1. Gut zu wissen, aber immerhin ist es besser zwischendurch eine Banane zu essen als zum Sandwich zu greifen…aber naja… ich denke eine Banane und ein Joghurt werden jetzt zu meinem Frühstück auf der Arbeit. Dies hält aber nicht lange satt… was könnte ich denn noch essen ohne dick im Büro zu werden. Ich merke schon das ich etwas mehr auf den Hüften habe.. 😀

    1. Mager-Quark ist sättigender als Jogurt und kann gut mit der Banane kombiniert werden. Kein zusätzlichen Zucker zutun, vielleicht für die Cremigkeit ein wenig Mineralwasser untermischen! Und Nüsse sind auch immer gut (keine Erdnüsse) zur Sättigung: Pistazien, Mandeln, Walnüsse.

  2. Ja, Fruktose ist bekannt dafür, dass es besonders gut Bauchfett ansammelt. Wer abnehmen will, sollte also nicht 1 Kilo Bananen am Tag essen (diesen Fall habe ich mal in einem Beitrag gelesen, (-;) Vor allem auch möglichst nicht abends oder vor dem Schlafen gehen. Dennoch finde ich es nicht ganz richtig, Obst einfach so mit raffiniertem Zucker zu vergleichen. Schließlich ist ein Stück Obst eine Kombination von vielen Vitalstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen etc., und die gesundheitsschädliche Wirkung von normalem. weißen Zucker begründet sich auf ganz andere Fakten als auf die bloße Menge von Kalorien.

Schreibe einen Kommentar zu sinnmoment Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.