Random Acts of Kindness – wie nette Gesten glücklich machen können

Wann hast du das letzte Mal einen anderen Menschen mit einer kleinen, freundlichen Geste glücklich gemacht? Meistens sind wir so im Alltag eingebunden und durchgeplant, dass wir uns für solche Nettigkeiten wenig Zeit nehmen. Dabei können freundliche Gesten unseren Mitmenschen gegenüber viel bewegen und ganz nebenbei uns selbst glücklich machen.

Dankbarkeit macht zwei Seiten glücklich
Dankbarkeit macht zwei Seiten glücklich
© Tima Miroshnichenko via pexels.com / CC0

Eine Welt der Freundlichkeit

Wie würde die Welt heute aussehen, wenn alle Menschen jeden Tag nur eine Minute ihrer Zeit dafür verwenden würden, einen anderen Menschen mit einer netten Geste zu erfreuen? Neu ist die Idee, anderen Freude zu schenken, natürlich nicht. Dennoch erfährt der aus den USA kommende Trend „Random Acts of Kindness“ (RAOK) gerade jetzt immer mehr Zuspruch.

Was bedeutet RAOK?

Der Sinn von „Random Acts of Kindness“ sind vereinfacht gesagt gute Taten und nette Gesten. Wobei sich diese nicht nur an Menschen in unserem unmittelbaren Umfeld richten müssen, sondern auch an wildfremde Menschen. Zudem sollten an diese Nettigkeiten keine Erwartungen geknüpft werden. Denn eine Gegenleistung ist nicht Sinn und Zweck der Übung.

Nette Gesten im Alltag

Wann hast du das letzte Mal bei Ihrem Nachbarn geklingelt und gefragt, ob du ihm etwas vom Supermarkt mitbringen köannst? Oder einem fremden Menschen über die Straße geholfen? Wann hast du deiner Mutter einfach so einen Strauß Blumen geschickt (klicke hier um das nachzuholen). Wann hast du zuletzt einem traurigen oder einsamen Menschen deine volle Aufmerksamkeit und damit Zuversicht geschenkt? Es sind solche Gesten, die dem anderen den Tag verschönern und uns selbst gut fühlen lassen.

Erfüllung in netten Gesten finden

Doch viele von uns hetzen im Tunnelblick durch unseren Alltag, ohne die Menschen rings um uns herum zu beachten. Selbst in unserem unmittelbaren Umfeld, der Arbeit oder der Familie nehmen wir uns oft nicht die Zeit für Freundlichkeiten und Nettigkeiten. Und schon gar nicht für uns fremde Menschen. Dabei kann es sehr erfüllend sein, einen anderen Menschen zu beglücken. Selbst wenn man die Reaktion des anderen gar nicht mitbekommt, geht man doch den ganzen Tag beschwingt durch den Tag – alleine in dem Wissen, dass man eine gute Tat getan hat.

Ideen für RAOK

Wenn du dich jetzt fragst, wie du selbst innerhalb deiner Möglichkeiten zu einem schöneren Miteinander beitragen kannst, dann haben wir hier einige Ideen für dich:

  • Biete den Angestellten von der Müllabfuhr einen Schokoriegel an, wenn sie deine Tonnen leeren.
  • Schenke deinem Nachbarn einen kleinen Strauß Blumen, wenn du der Paketdienst hier ein Paketfür dich zwischengeparkt hat.
  • Gib jemandem, der es nicht erwartet, ein ehrliches Kompliment.
  • Klebe ein Post-it mit netten Dankesworten für den Postboten an den Briefkasten.
  • Kaufe jemandem eine warme Mahlzeit, der es braucht.

Fazit

Bei Random Acts of Kindness handelt es sich um kleine gute Taten, die sowohl dem anderen eine Freude machen sollen als auch uns selbst einen schönen Moment schenken. Und wenn diese Geste den Tag für einen einzigen Menschen ein kleines bisschen besser gemacht hat – dann hat es sich bereits gelohnt.

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