Nackenschmerzen lindern mit diesen Tipps

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Durch den permanenten Blick auf Smartphone und eine steife Haltung vor dem PC über Stunden, kommt es bei vielen Menschen heutzutage schnell zu Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Kopfschmerzen, Ohrengeräusche, Sehstörungen und Schwindel können die Folge sein. Warum die Osteopathie nicht immer helfen kann und welche Mittel zu Hause gegen die Schmerzen hilfreich sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

Nackenverspannungen lösen
Nackenverspannungen lösen durch gezielte Massage
© Jesper Aggergaard via unsplash.com / CC0

Der Osteopath bringt die Knochen sanft wieder an den rechten Ort

Generell ist es ratsam, einen Osteopathen über den Körper schauen zu lassen. Manchmal liegt die Ursache für Verspannungen im Nacken nicht unbedingt genau dort, sondern wird bedingt durch einen Beckenschiefstand oder Probleme mit den Fußgelenken. Der Fachmann kann Ihnen genau sagen, welchen Bereich Sie wieder in eine optimale Haltung bringen sollten, damit Sie die Nackenschmerzen lindern können.

Die Maßnahmen reichen von leichten Druck an den richtigen Stellen bis hin zu ruckartigen Mobilisierungen Ihrer Gelenkkörper, Sehnen und Muskeln. Eine osteopathische Behandlung ist häufig auf mehrere Termine verteilt. Denn verkürzte Sehnen und steife Muskeln brauchen für ihre neue Aufgabe über mehrere Sitzungen immer wieder den richtigen Impuls, damit sie so verharren, wie sie optimal sein sollten.

Wenn Sie anschließend allerdings wieder in Ihre alten Muster verfallen, kann das Ergebnis der Behandlung wieder zunichte gemacht werden. Daher ist es wichtig, dass Sie beispielsweise nach vorn gezogene Schultern immer aktiv zurückschieben – oder eben andere Tipps des Osteopathen beherzigen, damit Sie dauerhaft Ihre Nackenschmerzen lindern können. Lesen Sie hier mehr zum Thema Osteopathie.

Nackenschmerzen lindern mit folgenden Maßnahmen

Mit einigen Hilfsmitteln und bestimmten Dehnungsübungen können Sie Ihre Nackenschmerzen lindern. 

  1. Wärme: Besorgen Sie sich ein wärmendes Nackenkissen mit Körnern. Es hilft dabei, Verspannungen zu lösen. Sie können das Kissen zu Hause beim Arbeiten am PC und sogar in der Küche während der Zubereitung von Speisen tragen. Es ist angenehm schwer und entsprechend geformt, dass es nicht runter rutscht.
  2. Salbe: Schmerzgel mit entzündungshemmenden Inhaltstoffen kann bei bestehenden Verspannungen helfen. Wenn Sie es immer wieder nutzen möchten, sind pflanzliche Alternativen als Salbe besser geeignet.
  3. Muskeln dehnen: Dehnen Sie sich regelmäßig, am besten jede Stunde, wenn Sie lange in der gleichen Position verharren: Dazu setzen Sie sich aufrecht hin und strecken die linke Hand zum Boden aus. Heben Sie Ihre linke Hand in eine horizontale Position, als würden Sie etwas herunterdrücken wollen. Die Schulter ist nicht gehoben sondern gerade! Nun schauen Sie im 45°-Winkel nach links und greifen mit der rechten Hand um den Kopf. Ziehen Sie den Kopf leicht in Richtung der rechten Schulter. Wenn es jetzt hinten im Nacken links etwas zieht, haben Sie die richtige Position gefunden. Bleiben Sie etwa zwei Minuten in dieser Position. Nur so können sich die Faszien ordentlich lösen. Die gleiche Übung wiederholen Sie auf der anderen Seite. Es darf nie wehtun. Bleiben Sie sanft in ihren Übungen! Gegebenenfalls kann Ihnen Ihr Hausarzt Physiotherapie verschrieben, in welcher Ihnen entsprechende Übungen ganz genau gezeigt werden. Dehnungsübungen können Sie natürlich auch über eine DVD ansehen.
  4. Magnesium einnehmen: Je mehr Stress wir haben, desto mehr Magnesium benötigt der Organismus. Es kann also zu Mangelzuständen kommen. Unsere Muskeln benötigen Magnesium, um ordentlich zu funktionieren. Lassen Sie in einem Blutbild Ihren Magnesium-Status beim Hausarzt bestimmen oder essen Sie magnesiumreich. Viel Magnesium ist beispielsweise enthalten in Brokkoli, Vollkornbrot, Naturreis, Hülsenfrüchten, Nüssen, Kartoffeln und Sonnenblumenkernen. Auch über Nahrungsergänzungsmittel kann man Magnesium einnehmen. Hier sollte man darauf achten, dass es gut vom Körper aufgenommen werden kann (z.B. über das im Körper selbst vorkommende Magnesiumcitrat z.B. in Magnesium Verla). Dies ist nicht bei allen frei verkäuflichen Mitteln der Fall. Ein übermäßiger Verzehr von Magnesium kann zu Durchfall führen. Lesen Sie die unbedingt die Packungsbeilage.
  5. Bewegung: Machen Sie Sport! Schwimmen ist die beste Medizin gegen Verspannungen, aber wichtig ist vor allem, dass Sie Spaß bei der Bewegung haben. Vielleicht gefällt Ihnen auch ein Workout vor dem Fernseher. Dazu gibt es viele verschiedene DVDs wie Yoga und natürlich Streaming-Angebote.
  6. Schlafen Sie gesund: Viele Menschen liegen einfach zu hoch mit ihrem Kopf. Wenn Sie morgens schon Nackenbeschwerden haben, könnte das ein Hinweis daruf sein. Spezielle Nackenkissen helfen dabei, in der Nacht für eine entspannte Muskulatur im Nacken zu sorgen.
  7. Verspannungen wegdrücken: Mit einem Tennisball oder Massageball im Rücken gegen eine Wand gestemmt können Sie im Bereich des oberen Rückens effektiv Verspannungen weg massieren. Es gibt auch Geräte, die mit Wärme und gezieltem Druck Nackenverspannungen lindern können.

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