Erkältung behandeln in drei Phasen

Facebook
Pinterest

Wenn die Nase minutenlang kribbelt, man fröstelt und sich abgeschlagen fühlt, ist vielleicht eine Erkältung in Anmarsch. Für jede Phase Ihrer Erkältung sind verschiedene Maßnahmen sinnvoll. Lernen Sie hier, wie Sie Ihre Krankheit begleiten und somit leichter durchstehen können.

Erkältung behandeln in drei Phasen
Erkältung behandeln in drei Phasen
© David Mao / via unsplash.com / CC0

Wenn der Hals kratzt

Die Erkältung hat es sich bereits in unserem Körper gemütlich gemacht und bricht nun aus. Die Viren verbreiten sich in unseren Schleimhäuten, die Nase kribbelt, der Hals kratzt. Wir fühlen uns schlapp, denn das Immunsystem aktiviert die Abwehr und kommuniziert an das Gehirn, dass Schonung angesagt ist. Nur so ist genügend Kraft für die Verteidigung da. Abwenden können wir die Erkältung nun kaum noch, aber Beschwerden der Erkältung behandeln und lindern – das klappt.

  • Salbeitee trinken: Ätherische Öle und Gerbstoffe in Salbeitee* machen die Schleimhäute widerstandsfähiger und so setzen sich nicht noch mehr Erreger in ihnen fest.
  • Bonbons jeder Art tragen dazu bei, dass unser Speichel dicker wird. So schützt er die Rachenschleimhaut und das Halskratzen wird sofort gelindert. Ein besonderes Plus bietet Isländisch Moos zum Lutschen* oder ein Salbeibonbon*.
  • Bei Halsschmerzen sind Lutschbonbons wie Neo-Angin Halstabletten* oder Dobendan Direkt* mit betäubender Wirkung sinnvoll. Alternativ kann man Ibuprofen nehmen, welches nicht nur den Schmerz reduziert sondern zudem entzündungshemmend wirkt.

Wenn der Schnupfen einsetzt

Am zweiten oder dritten Tag nach Erkältungsanbruch beginnt die Nase, uns zu ärgern. Anfangs handelt es sich um wässriges Sekret, man niest viel und die Nase läuft. Nach und nach wird der Schleim zäher. Kopfschmerzen können dazukommen, wenn die Schleimhäute nun anschwellen und das Atmen durch die Nase schwierig wird. Dauert dieser Zustand länger als 9 Tage und kommen weitere Beschwerden dazu wie Fieber und starke Abgeschlagenheit, haben Bakterien sich zum Virus dazugesellt. Hier muss eventuell ein Antibiotikum vom Arzt verschrieben werden. Ansonsten kann man zu Hause den unkomplizierten Schnupfen bei einer Erkältung behandeln – und zwar in erster Linie mit Nasenspray.

Zehn Tage lang kann man abschwellendes Nasenspray bedenkenlos ohne Gewöhnungseffekt der Schleimhäute nutzen, wenn man die Anwendung nicht übertreibt. Am besten nur zum Abend einsetzen und auf Nasenspray mit pflegendem Dexpanthenol* setzen. Nasenspray sorgt für eine gute Durchlüftung der Nebenhöhlen und lässt den Schleim besser ablaufen.

  • Wer von innen mit heilenden Kräutern beim Schleimlösen helfen möchte, kann Wirkstoffe wie Myrtol oder Cineol einnehmen. Die rezeptfreien Arzneimittel Gelomyrtol* und Soledum* sind hier eine gute Wahl. Die Stoffe werden über den Dünndarm an das Blut abgegeben, wo sie dann antientzündlich, keimhemmend und abschwellend wirken.
  • Zur Unterstützung der Immunabwehr lohnen sich ergänzend Mittel mit Schlüsselblumenblüten, Enzianwurzel (z.B. in Sinupret*) sowie die Pflanze Echinacea*.
  • Bei einer Inhalation* werden die Schleimhäute gut durchblutet und befeuchtet. Das erleichtert den Schleimabfluss. Vorsicht bei Inhalationszusätzen: Diese können zu Reizungen führen. Kamillosan* ist sinnvoll, wenn man nicht unter einer Allergie gegen Kamille leidet.

Den Husten bei einer Erkältung behandeln

Mit dem Husten haben wir es zum Schluss einer Erkältung zu tun. Er hält sich oft hartnäckig, auch wenn andere Symptome schon längst abgeklungen sind. Rund drei Wochen kann es andauern, bis der Husten wieder verschwunden ist. Sofern Fieber oder Luftnot hinzukommen, sollte immer ein Arzt kontaktiert werden. Ansonsten kann man den Husten mit diesen Mitteln unter Kontrolle halten:

  • Efeu verflüssigt den Schleim, der Wirkstoff findet sich in Prospan*. Eibisch (Silomat*) und Spitzwegerich* bringen selbst schleimige Substanz mit sich, die sich beruhigend auf den Hustenreiz auswirkt.
  • Thymian (z.B. in den Bronchipret* Pastillen oder Bronchicum* Lutschtabletten) wirkt antiviral, schmerzhemmend, mindert Entzündungen und löst den Schleim. Er kann als Tee mehrfach am Tag konsumiert werden. Auch Thymiantropfen gibt es z.B. von Soledum*.
  • Ein elektrisches Inhaliergerät* ist sinnvoll, wenn man häufiger unter Husten leidet. Der besonders feine Nebel dringt beim Inhalieren bis in die Bronchien vor und befeuchtet sie effektiv.

*Affiliate Link (beim Kauf über diesen Link erhalte ich eine Provision)

WERBUNG