Dickmacher in Lebensmitteln erkennen und vermeiden

Unser Körper wird pausenlos von echten Maststoffen überschüttet, wenn wir zu industriell gefertigten Produkten greifen. Das Abnehmen kann dann gar nicht richtig funktionieren, denn der Stoffwechsel wird ausgebremst. Worin genau diese Maststoffe enthalten sind, erfährst du hier.

In Fruktose stecken jede Menge Kalorien
In Fruktose stecken jede Menge Kalorien
© Brenda Godinez via unsplash.com / CC0

Fruktose

Fruchtzucker steckt als Fruchtsüße in Säften und natürlich Obst. Zu viele Weintrauben, zu viele Bananen können demnach auch dick machen! Das größte Problem stellen allerdings Fruchtsäfte dar, wenn sie pur genossen werden. Der Körper kann Fruktose nicht speichern und wandelt sie deshalb direkt in Fettzellen um, er verlangt auch hier stetig nach mehr. Daher sollte man Säfte mit sehr viel Wasser nur als Schorle trinken und darauf achten, dass sie nicht zusätzlich noch mit extra Zucker versehen sind.

Auch der geliebte Smoothie aus Obst kann schnell zur Kalorienfalle werden. Besser ist es, hier auf zuckerarme Beeren oder grüne Smoothies zurückzugreifen.

Glukose

Glukose ist ein natürlich vorkommendes Kohlenhydrat, das vor allem in Getreide, Reis und Kartoffeln steckt. Ein anderes Wort für Glukose ist Traubenzucker. Er stellt ein Problem für die Menschen dar, bei denen der Stoffwechsel bereits gestört ist oder eine zu hohe Insulinausschüttung erfolgt. Hier wird nämlich genau die gleiche Reaktion hervorgerufen wie bei der Fruktose: Die Energie wird nicht in den Zellen und Muskeln gespeichert und steht dort dann zum Abruf bereit, sondern wandert direkt als Depot in die Fettzellen.

Süßstoffe

Die Begriffe

  • Aspartam (E951)
  • Saccharin (E954)
  • Neotam (E961)

hast du vielleicht schon häufiger gelesen. Sie stehen für künstliche Süßstoffe und tummeln sich auf den Etiketten der Produkte, die mit dem Wort „zuckerfrei“ werben und daher für alle Abnehmwilligen auf den ersten Blick total interessant aussehen.

Doch: Süße ohne Zucker führt dazu, dass wir noch mehr essen als wir eigentlich sollten. Am Ende werden wir noch dicker.

Glutamat

Um Speisen intensiver abzuschmecken, benutzt die Nahrungsmittelindustrie gern Umami – uns ist dieser Stoff unter der Bezeichnung „Glutamat“ schon eher ein Begriff. Der Körper reagiert auf den Stoff mit einem Verlangen nach mehr. Somit essen wir wiederum zu viel und nehmen überflüssige Kalorien auf.

Glutamat versteckt sich auch in den Bezeichnungen

  • Hefeextrakt
  • Aroma
  • Würze
  • Tomatenserum
  • Milcheiweiß
  • Weizeneiweiß
  • E620-E635

Zucker-Fett-Verbindungen

AGEs das sind Advanced Glycation Endproducts, welche man als sehr ungünstige Verbindung von Zucker und Fetten oder Eiweißen betrachten kann. Sie fördern Entzündungen und lassen Blutzucker, Insulinausschüttung ansteigen. Zudem befeuern sie die Fettspeicherung.

Die ungesunden und dickmachenden  Verbindungen entstehen  vor allem dann, wenn große und eher trockene Hitze produziert wird z.B. beim Braten, Grillen, Frittieren oder beim Backen. Weniger dieser Verbindungen entstehen hingehen beim Kochen, Dampfgaren und Dünsten.

Tipp: Das Marinieren mit Salz und Kräutern hilft dabei, die Entstehung von AGEs zu verringern.

Fette und Eiweiße

Fritier- und Bratfette enthalten industriell künstlich gehärtete Fette, die ungesunden „Transfettsäuren“. Sie sind zu finden in Pommes, Burgern, Pizza und in vielen Backwaren und süßen Snacks.

Milch gilt inzwischen auch als bedenklich, es enthält Wachstumshormone, die ja ursprünglich für das Wachstum des Kälbchens verantwortlich sind. Menschen können bei ständigem Genuss der Milchprodukte zu Übergewicht neigen.

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