5 Alternativen zur Meditation für alle, die Nichtstun hassen

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Alternativen zur Meditation zu finden ist gar nicht schwer! Wichtig für die Stressreduktion ist, dass man Zeit für sich selbst findet und den Herzschlag auf ein angenehmes, ruhiges Level reduziert. In diesem Zusammenhang spielt die Atmung eine wichtige Rolle. Erfahren Sie hier, welche Möglichkeiten für mehr Achtsamkeit es in Ihrem Alltag geben kann.

Meditation hilft bei Beschwerden, die seelische Ursuchen haben

Längst hat die Wissenschaft erkannt, dass Meditieren sehr wirkungsvoll ist bei allen Belangen rund um das seelische Wohlbefinden. Depressionen und Ängste können minimiert werden, Gefühle der Einsamkeit werden gelindert – selbst Krankheiten heilen schneller oder treten erst gar nicht auf, wenn man sich mit sich selbst wohl fühlt und mehr auf sich achtet.

Doch viele Menschen haben ein großes Problem damit, sich in Ruhe hinzusetzen und nichts zu tun. Sie stehen dauerhaft unter Strom und können so nicht zur Ruhe kommen. Ich selbst gehöre auch dazu. Alternativen zur Meditation sind demnach herzlich willkommen. Hier stelle ich Ihnen 5 dieser Möglichkeiten vor:

1. Hörbücher hören

Entspannen mit Hörbüchern
Entspannen kann man hervorragend mit passenden Hörbüchern
© Photo by Kuo-Chiao Lin / Unsplash

Natürlich kann man sich eine Zeitschrift schnappen und diese durchblättern. Für manche wird dies ausreichen, um zu entspannen. Wer jedoch in den Bereich der Meditation eintreten möchte, muss einen Schritt weiter gehen und sich eher berieseln lassen.

Mit Hörbüchern ist dies gut machbar. Sie können dabei optimal die Augen schließen und sich hinlegen. Hörbücher rund um Freizeit und Leben sind interessant und spannend zugleich. Etwas lernen und dabei auch noch abschalten gelingt in einem Zuge.

Auch beim Spaziergang oder auf der Fahrt im Zug oder Bus ist das Zuhören eine Möglichkeit, abzuschalten. Selbst beim Sport wie Joggen oder langsamen Reiten kann man einem Vorleser gut zuhören.

2. Musik hören

Musik hören wir ständig und immer irgendwo um uns herum: im Auto, im Kaufhaus, im Restaurant … doch zur Ruhe bringt sie uns da meistens nicht. Woran liegt das? Zum einen ist es der falsche Takt, die Musik ist einfach zu schnell und beschleunigt unseren Herzschlag dabei automatisch. Das kann beim Sport sinnvoll sein, doch für die Entspannung ist es kontraproduktiv.

Besser für einen meditativen Zweck ist es, über eine längere Zeit Lieder mit Schlägen von 60 Stück in der Minute zu hören. Langsam passt sich der Herzschlag dann an die Musik an. Hier gibt es Informationen zum angeblich momentan entspannendsten Lied der Welt.

3. Unbeobachtet tanzen

Allein tanzen als Weg der Meditation
Allein tanzen als Weg der Meditation
© Photo by Taylor Ann Wright / Unsplash

Viele Menschen lieben es, zu tanzen. Vielleicht ist Ihnen schonmal aufgefallen, dass diese Menschen auch im Alltag ziemlich entspannt sind. Nicht ohne Grund benutzen Urvölker schon immer den Tanz als spirituelle Praxis.

Nun ist nicht jeder in Gesellschaft gern auf der Tanzfläche. Oft beobachtet man das Geschehen lieber aus der Ferne und wenn man den Schritt auf’s Parkett wagt, ist man eher kontrolliert und irgendwie in einer Zwangslage. Da fühlt man sich nicht wohl.

Eine der besten Alternativen zur Meditation ist es, allein für sich zu tanzen. Es befreit, lockert Verspannungen und tut vor allem dann gut, wenn man die Musik mag. Hier kann es sich auch um schnellere Songs handelt. Die Hauptsache ist, dass man sich voll und ganz gehen lässt und mit der Musik eins wird.

4. Hausarbeit machen

Hausarbeit kann entspannen, wenn sie monoton ist und kein Nachdenken erfordert
Hausarbeit kann entspannen, wenn sie monoton ist und kein Nachdenken erfordert
© Photo by Volha Flaxeco / Unsplash

Oftmals empfindet man das Arbeiten im Haushalt als lästige Angelegenheit. Klar – hier gibt es Dinge, die nicht so toll sind wie der Toilettenputz beispielsweise.

Doch monotone Tätigkeiten wie Bügeln, Staubwischen, und Bücher im Regal sortieren können durchaus meditativ sein. Auch Dekorieren gehört dazu.

Wichtig ist, dass man alles automatisiert und ohne Hektik tut und dabei nicht nachdenken muss. Vielleicht lässt man zur Unterstützung noch ruhige Musik im Hintergrund laufen.

Am Ende belohnt einen nicht nur Entspannung, sondern auch das Gefühl, etwas geschafft zu haben.

5. Kreativ sein

Zeichnen, malen, Kränze binden, Figuren schnitzen, stricken, nähen, häkeln … viele Dinge, die wir mit unseren Händen machen, haben eine meditative Wirkung. nicht umsonst ist Kreativität im Hobbybereich bei vielen Menschen so beliebt! Sie tut unterbewusst einfach gut und gehört somit unbedingt auf die Liste der Alternativen für Meditation.

Wir versinken dabei ganz in unserem Tun und lassen der Kreativität freien Lauf. Das Ergebnis ist vor allem beim Zeichnen und Malen gar nicht so wichtig. Gehen Sie also nicht verbissen an die Sache heran, sondern sehen Sie dieses als eine Beschäftigung, die Ihnen gut tut!

Kreativität fördert die Entspannung, wenn kein Druck dahinter steht
Kreativität fördert die Entspannung, wenn kein Druck dahinter steht
© Photo by Jack Sharp / Unsplash