Regelschmerzen sind lästig. Es piekt und zieht im Unterleib manchmal so stark, dass die Betroffene sich vor Schmerzen krümmen muss. Oft hilft Wärme, doch es gibt noch andere Mittel gegen das monatlich wiederkehrende Leiden.

Wärem hilft bei Regelschmerzen
© DenisNata

Wärme hilft in den meisten Fällen sehr gut

Bei der Regelblutung zieht sich die Gebärmutter der Unterleib krampfartig zusammen, um nutzlose Schleimhäute abzustoßen. Dieses Verhalten erzeugt Schmerzen. Um die „Krämpfe“ zu lösen, sollte der Unterleib besser durchblutet werden. Durch Sport gelingt dies genauso gut wie mit Wärme. Wärmflaschen, Körnerkissen oder auch ein wohltuendes Vollbad sind Mittel, die bei Regelschmerzen angewandt werden sollten. Zusätze von Melisse oder Kamille in der Badewanne haben zusätzlich eine entspannende Wirkung. Ein Körnerkissen können Sie übrigens auch diskret im Büro in der Mikrowelle erwärmen (sofern vorhanden).

Entspannung fördern

Stress verstärkt die Krämpfe im Unterleib, daher sollten Sie zu Zeiten der Regelblutung einen Gang zurückschalten und hin und wieder eine Entspannungspause einlegen. Genießen Sie häufiger mal einen Kräutertee, der die Gebärmutter-Muskulatur entspannt. Dazu gehören Kamillentee oder Melissentee genauso wie Tee aus Schafgarbe, Frauenmantel, Gänsefingerkraut, Johanniskraut und natürlich Mönchspfeffer.

Mit Massagen können Sie ebenfalls zur Entspannung des Unterleibs beitragen. Dazu am besten auf das Sofa legen und ca. zwei Minuten lang im Uhrzeigensinn um den Bauchnabel herum kreisen – am besten mit einem wohltuenden Aromaöl.

Das richtige Essen bei Regelschmerzen

Eine magnesium- und kalziumreiche Ernährung z.B. mit vielen Nüssen, Spinat und Sonnenblumenkernen während der Regelblutung hat positiven Einfluss auf die Stärke der Schmerzen. Weggelassen werden sollten dagegen koffeinhaltige Getränke wie Cola und Kaffee. Bei manchen Frauen hilft es, Milchprodukte zu meiden.

Freiverkäufliche Mittel aus der Apotheke

Mönchspfeffer (Agnus castus) kann Regelschmerzen, eine sehr starke Regelblutung und auch einen unregelmäßigen Zyklus stabilisieren. Mönchspfeffer ist ein Mittel aus der Natur und daher ohne Rezept in der Apotheke zu bekommen, z.B. in Form Filmtabletten oder Tropfen.

Der Griff zu Ibuprofen ist dann angebracht, wenn man vor Schmerzen wirklich so stark eingeschränkt ist, dass der Alltag negativ beeinflusst wird.

Starke Regelschmerzen abklären lassen

Wenn die Schmerzen unerträglich sind, sollte ein Termin beim Frauenarzt gemacht werden. Er schließt organische Ursachen aus und verschreibt Ihnen gegebenenfalls hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille oder eine Hormonspirale, die vorbeugend gegen Regelschmerzen helfen können.

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