Schon längst hat „Strobing“ – das Setzen von hellen Flächen im Gesicht –  das sogenannte „Contouring“ – also das gezielte Aufbringen von Schattenflächen abgelöst. Das Gesicht wirkt durch „Strobing“ weicher, Höhen wie Tiefen werden wunderbar definiert, so dass das gesicht herrlich plastisch wirkt. Doch wie und wo werden die Highlights richtig gesetzt?

© seprimoris / depositphotos.com
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Helle Stellen stechen hervor, dunkle Bereiche treten zurück

Vielleicht haben Sie schon einmal an Kleidung bemerkt, dass helle Farben optisch hervortreten und dunkle Sachen dagegen etwas zurückgenommen erscheinen. Wenn man also ein Kleid anzieht, das beispielsweise komplett dunkelblau ist und in der Mitte einen hellen breiten Gürtel trägt, wirkt der Bauch etwas fülliger. Und nicht ohne Grund tragen viele Menschen gern Schwarz.

Dieses Prinzip macht man sich beim derzeit so angesagten Strobing zu Nutze: Bestimmte Stellen im Gesicht werden durch hellen Highlighter betont, so dass sie optisch hervortreten. Es geht hier also genau um das Gegenteil des bisher gängigen Contourings: Hier wurde beispielsweise der Bereich unterhalb des Wangenknochens mit Bronzer dunkler getönt, damit das Gesicht hier schmaler erscheint. Zusätzlich konnte man die Nasenflügel in einer dunklen Pudernuance schattieren, so dass die Nase weniger breit aussieht und die oberen Schläfen wurden zum Ausgleichen eines sehr länglichen Gesichts ebenfalls abgedunkelt.

Wo platziert man den Highlighter?

Bei Highlighter-Produkten muss man zwischen mattierenden und schimmernden Highlightern unterscheiden. Sie sind nicht beide überall im Gesicht verwendbar, zu viel Glitzer wirkt schnell wie eine fettige Haut.

Die Lösung besteht darin, an bestimmten Stellen nur matt aufzuhellen (z.B. durch eine Foundation oder einen Puder in einer helleren Nuance als Sie es sonst verwenden) sind beim Strobing:

  • Sirnmitte und Bereich zwischen den Augenbrauen und dem Nasenansatz
  • Nasenrücken
  • Kinnmitte

Ein schimmernder Highlighter (z.B. Highbeam von Benefit) kann aufgetragen werden:

  • unter den äußeren Augenbrauenbögen
  • im inneren Augenwinkel
  • in der Mitte des oberen Lippenbogens
  • etwas großzügiger schräg oberhalb der Wangenknochen in Richtung äußerer Augenwinkel
So setzt man mit Strobing die richtigen Akzente
So setzt man mit Strobing die richtigen Akzente
© sinnmoment.de

Mit Kontrasten spielen

Tagsüber reicht es, durch Strobing allein Lichtakzente im Gesicht zu setzen. Etwas pfirsich- oder rosafarbener Rouge auf dem Wangenknochen sorgt für Frische auf den Wangen.

Am Abend hingegen kann man durchaus zusätzlich auch etwas Bronzer unterhalb der Wangenknochen verteilen und den Kontrast damit noch ein wenig verstärken. Die Dunkelheit der Nacht schluckt Licht, somit wirkt ein intensives Makeup am Abend weniger spektakulär als am Tag.

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