Schlaganfall vorbeugen, das Herz stärken und stress-resistenter werden – das alles kann die Zufuhr von etwas mehr Magnesium in unserem Organismus bewirken. Das Mineral steuert mehr als 300 Prozesse in unserem Körper. Ein Mangel kann demnach selbstverständlich zu diversen Störungen führen.

Schlaganfall vorbeugen mit Magnesium
© Rainer Sturm / pixelio.de

Stress baut Magnesium ab

Wenn wir gestresst sind, läuft die Magnesiumausschüttung der Nieren auf Hochtouren. Der Mangel führt im Körper wiederum zu vermehrtem Stress. Burnout kann die Folge sein. Mit etwas mehr Magnesium am Tag können wir dieser Falle entgegenwirken.

Gefäße frei halten – Schlaganfall vorbeugen

Studien haben ergeben, dass ein Mangel an Magnesium zur Zellübersäuerung des Herzens führen kann. Die Folge kann eine Herzrhythmusstörung sein. Magnesium verbessert die Versorgung mit Sauerstoff am Herzen, erweitert die Arterien und sorgt für eine bessere Blutdurchströmung, indem es das Blut dünnflüssig hält. Durch eine verbesserte Durchblutung kann auch Migräne vorgebeugt werden. Ein weitere Nutzen stellt sich bei Bluthochdruck-Patienten ein, die eine Senkung des Blutdrucks mit Hilfe von einer erhöhten Magnesiumzufuhr erfahren könnten.

Magnesium kann Asthmatikern helfen

Wenn die Atemwege chronisch entzündet sind, leiden viele Menschen an Asthma. Gerade nachts oder am Morgen quälen sich die Patienten mit einem trockenen Husten und haben Schmerzen im oberen Brustbereich. Studien belegten, dass sich Magnesium entspannend auf die Bronchial-Muskulatur auswirkt und parallel den Entzündungsprozess der Schleimhäute in den Bronchien abschwächt.

Zwischendurch mal eine Sojamilch trinken!

Aber wieviel Magnesium brauchen wir überhaupt? 300 bis 350 mg Magnesium braucht der Körper am Tag. Schwangere Frauen und gestresste Menschen haben einen höheren Verbrauch, so dass diese Personengruppe besonders stark von einem Mangel betroffen sein kann. Eine Extra-Portion Magnesium sollte nicht auf einmal, sondern über den Tag verteilt erfolgen. Neben magnesiumreichen Nahrungsmitteln wie Erdnüssen, Bananen, Haferflocken, Sonnenblumenkernen und Sojabohnen sind auch Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke zu empfehlen, wenn wir Migräne, Burnout und auch einem Schlaganfall vorbeugen möchten. Diese enthalten anders als Mittel aus dem Discounter sogenannte Citrate, die besser vom Körper aufgenommen werden können. Achten muss man darauf, dass man das Magnesium nicht überdosiert, denn sonst können Magen-Darm-Probleme auftreten.

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