Betreuung im Pflegefall: häusliche Pflege durch ambulante Pflegedienste

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Nicht immer ist bei akuter oder längerfristiger Pflegebedürftigkeit eine Krankenhausaufenthalt oder die Unterbringung in einem Pflegeheim notwendig. Gerade wenn Menschen, die ihren Alltag normalerweise alleine bewältigen, wegen eines Unfalls oder einer Erkrankung zeitweise in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, genügt es, wenn sie in ihrem Zuhause verbleiben und dort medizinische und hauswirtschaftliche Hilfe erhalten. Auch für viele Senioren ist trotz altersbedingter Beschwerden ein Verbleiben in der gewohnten Umgebung sinnvoll. In diesen Fällen können ambulante Pflegedienste die Versorgung der Pflegebedürftigen übernehmen.

Professionelle Pflege durch Fachkräfte

Die häusliche Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von der, die im Krankenhaus üblich ist. Es werden lediglich ausgebildete Pflegekräfte beschäftigt. Diese können ebenso wie das Krankenhauspersonal Verbände wechseln, Blutdruck messen, Spritzen setzen und Medikamente verabreichen. Auch das Wechseln von Kathedern und Stomabeuteln fällt in den Aufgabenbereich von ambulanten Pflegediensten. Außerdem übernehmen sie die gesamte Grundpflege, die bei körperlichen Einschränkungen anfallen kann.

Die Pflegekräfte sind bei der Körperpflege, dem An- und Auskleiden sowie dem Toilettengang behilflich und leisten bei den Mahlzeiten Hilfestellung. In vielen Fällen übernimmt der ambulante Pflegedienst auch in kleinerem Umfang anfallende Haushaltstätigkeiten und die Organisation des Alltags.

Häusliche Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst
© mandygodbehear / depositphotos.com

Häusliche Pflege: Kostenübernahme durch die Kranken- und Pflegekassen

Wenn die Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes auf ärztliche Anordnung hin in Anspruch genommen wird, gilt dies als Pflegesachleistung, für deren Kosten die jeweils zuständige Kranken- oder Pflegekasse aufkommt. Da die Abrechnung direkt zwischen Kasse und Pflegedienst erfolgt, muss sich der Pflegebedürftige nicht mit aufwändigen Anträgen oder Formularen beschäftigen.

Allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass sich die Leistungen abhängig von dem Grund für die Pflegebedürftigkeit stark unterscheiden können. Die Pflegestufen sind hier sehr gut erklärt. Gerade die hauswirtschaftlichen Pflegeleistungen werden häufig nur in geringem Umfang bewilligt, so dass sie den tatsächlichen Bedarf nicht ausreichend abdecken. Das Pflegeportal www.24-stunden-pflege.net/ empfiehlt deshalb, das Pflegegeld, über dessen Verwendung Pflegebedürftige frei entscheiden dürfen, für den Einsatz einer zusätzlichen, privaten Haushaltshilfe oder Pflegekraft aus Osteuropa zu nutzen. So ist sichergestellt, dass auch bei längerer Pflegebedürftigkeit der Haushalt stets in Ordnung gehalten wird.

Was die eigenhändige Pflege von Angehörigen zu Hause mit sich bringt, ist hier nachzulesen.

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