Naturkosmetik ist nachhaltig und schadstoffrei

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Haben Sie sich schon einmal die Inhaltsstoffe Ihrer Kosmetikprodukte durchgelesen? Einige Begriffe, mit denen man auf Anhieb nicht viel anfangen kann. Befasst man sich jedoch näher damit, merkt man, wieviel Chemie der Körper, Haare und Gesicht aushalten müssen. Rötungen, trockene Haut oder sogar allergische Reaktionen sind da leider keine Seltenheit. Deswegen ist Naturkosmetik ist mehr als nur ein vorübergehender Trend.

Naturkosmetik hat viele Vorteile
© anyaivanova / istockphoto.com

Nachhaltigkeit fördern

Ein wesentlicher Grund, warum immer mehr Menschen zur Naturkosmetik greifen, ist unser wertvollstes Gut: Die Umwelt! Denn sie leidet besonders unter den wenig ökologisch abbaubaren Inhaltstoffen herkömmlicher Produkte. Die Nachhaltigkeit natürlicher Kosmetik beruhigt das Gewissen. Auch die Tatsache, dass bei der Herstellung weitestgehend auf Tierversuche verzichtet wird, liegt vielen besonders am Herzen.

Vorfahren als Vorbild

Unsere Vorfahren haben sich schon natürlich gepflegt. Warum also sollte das heute nicht mehr möglich sein? Wimperntusche aus Akazienharz und Bienenwachs oder Duschgel aus Kokosöl und Zucker – klingt abenteuerlich, wirkt aber mindestens genauso gut wie unsere herkömmliche Kosmetik.

Jede Drogerie hat inzwischen bereits ein großes Sortiment an natürlichen Produkten für Haut und Haar. Auch im Internet können entsprechende Produkte bei Herstellern von Naturkosmetik wie beispielsweise Biomed bestellt werden. Gütesiegel bestätigen das Einhalten von bestimmten Standards für Naturkosmetik. Daher sollte man sich die Verpackungsangaben genau durchlesen.

Naturkosmetik zu Hause selber herstellen

Wer sich nicht mit den Inhaltsstoffen verschiedenster Produkte befassen möchte, kann zuhause altbewährte, natürliche Tricks anwenden. Neben der bekannten Gurkenmaske gibt es noch allerhand andere Hausmittel. Eine Kamillenteespülung lässt blonde Haare zum Beispiel wieder frischer wirken. Danach die Teebeutel einfach auf die geschlossenen Augen legen, kurz einwirken lassen und schon sind dunkle Ringe wie weggezaubert.

Anstelle von Lippenbalsam kann man alternativ Honig auftragen. Der ist nicht nur lecker, sondern macht auch einen unglaublich weichen Kussmund. Sogar ein Peeling lässt sich ohne Aufwand selber machen, denn die Kombination aus Meeressalz und Olivenöl macht die Haut wieder glatt und zart – ganz ohne Plastikkügelchen, die im Magen unserer Meeresbewohner landen würden! Es soll auch Frauen geben, die sich mit Kaffeesatz einreiben, weil das enthaltene Koffein Cellulite verringern soll. Ob die Wirkung den anschließenden Kampf mit den Körnchen unter der Dusche gerechtfertigt, ist eine andere Frage.

Auch wenn nicht in jedem von uns ein Ökofreak steckt, kann das “grüne Leben” Spaß machen. Und irgendwie möchten wir doch alle natürlich schön sein. Die Umwelt wird es uns danken.

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2 Kommentare

  1. Hallo, sehr cooler Artikel! Absoluter Fan von Naturkosmetik, gerade der Punkt mit: Naturkosmetik selber machen, hat mich dazu verleitet auch direkt mal meine Küchenschränke auszuräumen und ein paar deiner Tipps anzuwenden.

  2. Danke für diesen tollen Artikel. Ich informiere mich heute schon den ganzen Tag über Naturkosmetik und bin mir nun absolut sicher das ich nie wieder etwas anderes benutzen werde. Nicht nur der gesundheitliche Aspekt, sondern auch die Nachhaltigkeit spielen wirklich eine große Rolle. Die Umwelt leidet aufgrund der Inhaltsstoffe, aufgrund der Verpackungsmaterialien und aufgrund des Herstellungsprozesses. Erst wenn die Menschen die Wichtigkeit der Umstellung auf Naturkosmetik verstehen wird sich etwas ändern!

    Grüße
    Maike

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