So meistern Sie das Mittagstief im Büro-Alltag

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Woran liegt es, dass viele Menschen mit Bürojob vor allem nach dem Essen aus ihrem schläftigen Mittagstief nicht herauskommen? Schweres Essen kann ein Grund sein, es gibt aber weitere mögliche Ursachen. Mit diesen Tipps meistern Sie den Bürotag mit mehr Kraft und Energie!

Mittagstief umgehen - mit diesen Tipps klappt's
© racorn

Ohne Bewegung ist das Durchhalten schwer

Nichts geht über frische Luft! Den besten Auftrieb gibt Ihnen ein Spaziergang in zügigem Tempo um den Block. Hierbei wird derr Stoffwechsel aktiviert, Sie fühlen sich wieder wach und energiegeladen. Vielleicht verabreden Sie sich mit einem Kollegen oder einer Kollegin, um gemeinsam ein wenig zu plaudern oder in der Nähe essen zu gehen. Die Kantine im Haus selbst ist hier für das Überwinden vom Mittagstief eher ungeeignet.

Wer aus Zeitgründen nicht raus gehen kann, sollte sich zumindest für etwa drei Minuten vor das geöffnete Fenster stellen und tief ein- und ausatmen. Mit einem Tee in der Hand funktioniert das ganz prima.

Insgesamt ist es ratsam, während des Arbeitstageshäufiger aufzustehen und umherzulaufen. Anstatt also den Kollegen drei Räume weiter anzurufen, stehen sie besser auf und gehen direkt zu ihm hin. Und wählen Sie immer die Treppe anstatt bequem Fahrstuhl zu fahren! Das Abnehmen fällt bei der Verinnerlichung solcher in den Alltag integrierten kurzen Bewegungseinheiten übrigens auch deutlich leichter!

Gemeinsame Ziele setzen

Gibt es bei Ihnen Kolleginnen oder Kollegen, denen das Mittagstief ähnlich zu schaffen macht wie Ihnen? Dann verbünden Sie sich! Bringen Sie beispielsweise jeder etwas für Ihr gemeinsames kleines gesundes Mittagsbuffet mit und machen Sie daraus dann Ihr Mittagessen. Ein Salat kann getrennt vom Dressing transportiert und mittags frisch angerichtet werden. Mit Geflügelstreifen macht dieser auch richtig satt und beschwert nicht! Auch Reissalat ist eine schöne und leichte Mittagsmahlzeit. Setzen Sie sich ein gemeinsames Ziel wie z.B. 2 Wochen lang jeden Tag ein neuer Salat. Das macht Spaß und schweißt zusammen!

Auf Zucker verzichten – Mittagstief vermeiden

Sicherlich haben Sie schon gehört, dass beim Genuss von zu viel Zucker bzw. “schlechten” Kohlenhydraten unser Blutzuckerspiegel kurzweilig in die Höhe schießt, um schnell wieder abzusinken. Das Mittagstief nach einem entsprechenden Essen mit viel Weißmehlprodukten ist vorprogrammiert. Besser ist es, beispielsweise den Zucker im Kaffee komplett wegzulassen und mittags zu Vollkornprodukten, Kartoffeln, Reis oder eiweißreicher Kost zu greifen. Diese Lebensmittel halten länger satt und lassen uns durch einen eher konstant gehaltenen Blutzuckerspiegel nicht träge werden. Das regelmäßige Stück Kuchen am Nachmittag ist auch keine gut Idee, Rohkost oder eine Handvoll Nüsse knabbern ist allerdings erlaubt.

Wenn es aufgrund eines Geburtstags einmal Kuchen für alle gibt, greifen Sie zu! Nichts weckt den Heißhunger mehr als dauerhafter Verzicht. Doch genießen Sie intensiv und vor allem in Maßen und probieren nicht alle Kuchen von A bis Z durch.

Viel trinken

Trinken hält Sie vom Knabbern ab! Probieren Sie es einmal aus und machen sich gleich morgens eine große Thermoskanne ungesüßten Kräutertee. Immer, wenn Sie zu etwas Süßem greifen wollen, nehmen sie einen Schluck Tee. Die beste Wirkung hat übrigens ein Tee mit Vanille-Aroma. Dieser unterdrückt nämlich unsere Lust auf Süßigkeiten allein schon mit seinem Geruch. Sie mögen keinen Tee? Dann stellen Sie sich alternativ eine große Kanne Schorle bereit, z.B. Mangoschorle oder Rhabarber-Schorle. Den Fruchtanteil dabei so gering wie möglich halten und beim Kauf der Säfte darauf achten, dass ihnen kein extra Zucker beigefügt wurde.

Um den Morgen ohne Magenknurren durchzuhalten, stellen Sie sich eine Schale voll mit fertig geschnittenem Obst auf den Schreibtisch. Apfelspalten, Erdbeeren, Nektarinen … hier ist die Auswahl groß. Bananen haben sehr viel Kohlendydrate, hiervon können Sie eine am Vormittag essen, dann lassen Sie bitte die anderen Früchte weg.

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