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Warum Gartenarbeit gesund hält und glücklich macht

Intuitiv zieht es uns ins Grüne, wenn wir uns schlecht fühlen. Ruhe und Kraft finden wir im Wald Gartenarbeit, doch auch ein Aufenthalt im Garten macht uns glücklich und schenkt neue Energie. Woran liegt das?

Gartenarbeit hält gesund, gleicht Stress aus und macht glücklich
© Captblack76 / depositphotos.com

Gartenarbeit ersetzt die Sporteinheit

Keine Lust auf’s Joggen oder einen Besuch im Fitnesstudio? Kein Problem, denn ein bißchen Gärtnern auf dem Balkon oder im Garten ist fast genauso effektiv und bietet uns in der Schnelle der heutigen Zeit viele Vorteile.

Unsere Muskeln werden selbst bei kleinen Arbeiten wie Unkrautzupfen angeregt, gedehnt und gefestigt. Durch die verschiedenen Arbeiten und Körperpositionen wird bei der Gartenarbeit eine außergewöhnlich große Menge an Muskeln stimuliert und der Stoffwechsel gefördert. Hinzu kommt die UV-Strahlung des Sonnenlichts, die unserem Körper hilft, das lebensnotwendige Vitamin D zu bilden. Es hält unsere Knochen stark und ist an vielen wichtigen Stoffwechselprozessen im Körper mit beteiligt.

Stärkung des Immunsystems

Laubharken oder Rasenmähen stimuliert den Kreislauf genauso gut wie das aktive Umpflanzen von Blumen und Sträuchern. Eine hierdurch gesteigerte Durchblutung unseres Organismus erleichtert wiederum unserem Immunsystem die Arbeit. Es werden vermehrt Killerzellen gebildet, die schnell durch unseren Körper transportiert werden und so effektiver Krankheiten und aufkommende Herde bekämpfen können. Entsprechend gut werden durch den aktivierten Stoffwechsel nun auch Nährstoffe verwertet.

Ebenfalls sicher ist, dass durch die Gartenarbeit negativ wirkende Stresshormone abgebaut werden. Der Cortisolspiegel sinkt – empfehlenswert ist die Gartenarbeit daher auf jeden Fall, wenn man entspannen möchte und einen Ausgleich zum fordernden Job sucht.

Der Urlaub im Alltag

Durch den Abbau der Stressymptome wirkt Gartenarbeit wie ein Kurzurlaub. Glücksgefühle machen sich schon nach 20 Minuten des Gärtners breit, wir fühlen uns ruhig und ausgeglichen. Verantwortlich dafür ist nicht nur die beruhigende Tätigkeit an sich, sondern auch die frische Luft sowie die grüne Farbe der Pflanzen, Bäume und auch des Rasens. Grün ist bekannt dafür, antdepressiv zu wirken und jedem von uns unkompliziert aus kleinen Stimmungstiefs herauszuhelfen. Auch Ängste werden in einem ländlichen Umfeld schnell gemindert.

Kein Möglichkeiten zum Gärtnern vorhanden?

Wenn Sie weder Balkon noch Garten haben, dann machen Sie einfach mehr Spaziergänge durch’s Grüne. Einen See, einen Wald oder ein Feld findet sich immer irgendwo in der Nähe. In New York suchen die Städter in der Mittagspause und auch nach Feierabend die natürliche Umgebung des Central Parcs auf, um den Stress des Tages hinter sich zu lassen. Hier kann man zwar nicht Rasen mähen oder Laub harken, aber Kraft tanken gelingt auch, wenn man einfach nur ins Grüne blickt und die Ruhe genießt.

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