Entscheidungen treffen leicht gemacht

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Beim Entscheidungen treffen haben wir bereits im ersten Moment oft ein Bauchgefühl, das uns in die richtige Richtung lenkt. Wer trotzdem ins Grübeln kommt und sich nicht entscheiden kann, sollte Pros und Kontras abwägen.

So können Sie leichter Entscheidungen treffen
© Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Eine Liste kann helfen

Gerade bei wichtigen Entscheidungen fällt es uns besonders schwer, einen Entschluss zu fassen. Da kann es darum gehen, für eine neue Arbeitsstelle in eine andere Stadt ziehen zu müssen. Oder es handelt sich um die Frage der Familienplanung. Frauen stehen hier zwischen Kind und Karriere. Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Kind?

Lassen Sie das Chaos der Pros und Kontras nicht in Ihrem Kopf stattfinden. Es verwirrt nur. Erstellen Sie sich lieber eine Liste, in der Sie alle Vor- und Nachteile direkt gegenüberstellen und auch gewichten. So wird Ihnen in der Regel schnell bewusst, was das Beste in Ihrer Lebenssitutation ist und Entscheidungen treffen fällt viel leichter. Die Liste hilft Ihnen auch dabei, den Kopf frei zu bekommen und ganz nüchtern ohne Wirrwarr einen sachlichen Entschluss zu fassen.

Mit etwas zeitlichem Abstand betrachtet, bekommen manche Stichpunkte auf der Liste einen ganz anderen Stellenwert. Unwichtiges kann demnach in seiner Gewichtung weiter nach unten rücken.

Bei der Aufstellung der Liste ist es wichtig, Konsequenzen zu überdenken, die Ihre Entscheidungen haben könnten. Hier werden Ängste aufgedeckt, die vielleicht im Unterbewusstsein davon abhalten, einen wichtigen Schritt zu gehen. Diese Ängste können dann angegangen werden.

Instinktiv Entscheidungen treffen

Studien belegen, dass das erste Bauchgefühl durchaus seine Berechtigung hat und in die richtige Richtung steuert. Wenn man sich dagegen dann mit der gegenteiligen Entscheidung befasst, fängt es im Bauch an, unangenehm zu drücken. Verlassen Sie sich doch einfach auf Ihre Intuition!

Vertraute einweihen

Sie haben Ihre Ängste ergründet und Ihnen Ihre Chancen verdeutlicht. Nun sehen Sie sich nochmal die Liste an und gehen tief in sich: Was sagt Ihr Bauch jetzt? Ist es immer noch das Gefühl, dass er Ihnen ganz zu Anfang schon mitgeteilt hat? Wenn ja, dann haben Sie Ihre Bestätigung nun gefunden.

Ist es doch das Gegenteil, fragen Sie Ihre engsten Vertrauten vielleicht noch um einen neutralen Rat. Freunde und Verwandte kennen Sie meistens so gut, dass sie bei einer wichtigen Entscheidung effektiv mithelfen können. Sie werden Sie zu einem großen Schritt ermutigen oder Sie vor einem Fehler warnen.

Eine Nacht abwarten

Der Spruch “Schlaf eine Nacht drüber!” macht durchaus Sinn. Denn nachts werden Informationen im Gehirn verarbeitet und neu geordnet, so dass wir am nächsten Tag klarer sehen. Also: Entscheidungen treffen sollte man niemals übereilen!

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