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Braun werden auf gesunde Art

Braun werden ist im Sommer für die meisten Menschen besonders wichtig. Manche legen sich nur wenige Tage kurz in die Sonne und ziehen dann bereits mit ihrer knackigen Bräune alle Blicke auf sich. Andere sind selbst nach 10 Tagen Urlaub im Süden noch blass um die Nase. Eine so mühsam erzielte Bräune sollte uns dann natürlich möglichst bis ins nächste Jahr begleiten. Wer beim Braun werden Geduld hat und etwas diszipliniert ist, hat beste Chancen auf eine langanhaltende und gesunde Bräune.

Gesund braun werden und lange braun bleiben
© Rosel Eckstein / pixelio.de

Der richtige Sonnenschutzfaktor ist individuell zu bestimmen

Je nach Hauttyp und Aktivität muss jeder für sich sein richtiges Sonnenschutzmittel finden. Man bestimmt seinen persönlichen Sonnenschutzfaktor, indem man die Eigenschutzzeit der Haut mit dem Sonnenschutzfaktor multipliziert. Das Ergebnis ist die Zeit in Minuten, die man in der Sonne bleiben kann, ohne dass die Haut verbrennt. Dabei ist es egal, ob man sich in der prallen Sonne befindet, im Wasser, im Haus oder im Schatten. Hier findet man heraus, welcher Hauttyp man ist. Tests ergaben, dass auch die günstigen Mittel aus Discountern gute Ergebnisse erzielen.

Übrigens schützen Sonnenöle inzwischen auch gut vor der Strahlung. Sie ziehen schnell ein und können auch zum Schutz der Haare benutzt werden.

Genug Sonnenschutz richtig verwenden

Ein großer Fehler beim Auftragen des Sonnenschutzes ist, dass zu wenig Milch oder Creme verwendet wird. Sechs Esslöffel sollten es für den Körper sein. Allein das Gesicht sollte bereits mit 10 ml Sonnenmilch eingecremt werden – das entspricht einem Esslöffel.

Neben der Menge ist auch die Häufigkeit des Eincremes von großer Bedeutung. Auch bei wasserfester Creme geht ein Teil des Schutzes durch das Salz- oder Chlorwasser und das Trockenrubbeln mit dem Handtuch verloren. Es ist daher notwendig, nach dem Baden auf jeden Fall wieder nachzucremen. Wer nicht ins Wasser geht, sollte trotzdem etwa drei bis vier Mal am Tag nachcremen. Denn auch durch das Schwitzen wird der Schutz allmählich verringert.

Cremen Sie sich am besten ganz nackt zu Hause ein, so kann es nicht passieren, dass Hautareale direkt neben der Badekleidung aus Versehen vergessen werden.

Kleidung kann nur bedingt schützen

Besonders für Kinder lohnt sich die Anschaffung spezieller UV-Schutz-Kleidung. Sie schützt die Haut mit einem Faktor von bis zu 97,5%, da das Gewebe sehr dicht gewebt ist und kaum etwas durch lässt. Generell gilt bei Kleidung, dass dunkle und weite Mode besser schützt als helle und enganliegende Kleidung.

Braun werden darf man nicht überstürzen

Wer sich zu lange mit wenig oder gar keinem Sonnenschutz in die pralle Sonne legt, der riskiert beim Braun-Werden dauerhafte Hautschäden und wird vermutlich so Rot aussehen wie ein Krebs. Hässliches Pellen der Haut ist die unmittelbare Folge eines Sonnenbrandes.

Besser ist das langsame Braun-Werden im Schatten. Hier bekommt die Haut immer noch genügend Strahlen ab. Die Bräune hält überdies auch viel länger.

Bestimmte Lebensmittel stärken unsere Haut und intensivieren die Bräune

Es ist sinnvoll, bereits eine längere Zeit vor dem geplanten Urlaub und dem Sommer mit dem verstärkten Genuss bestimmter Lebensmittel zu beginnen. Tomaten, Karotten und grüner Tee gehören zu den Lebensmitteln, die unserer Haut helfen, ihre Eigenschutzzeit zu verlängern. Etwa fünf Karotten am Tag bzw. eine kleine Flasche Möhrensaft empfehlen sich, um die Hautpigmentierung zu verstärken.

Das Solarium oder auch Selbstbräuner bereiten unsere Haut übrigens nicht auf die Sonne vor. Die langwelligen UV-Strahlen des Solariums helfen zwar beim Braun werden, sie schädigen aber unsere Zellen, da sie zu tief in das Gewebe eindringen. Selbstbräuner hingegen färben nur die oberste Hautschicht ein, was keine schützende Wirkung für die Haut an sich hat.

Wie lange hält Sonnencreme?

Wenn Sie geöffnet ist, hält sich der Sonnenschutz höchstens ein Jahr. Durch das Öffnen können Wärme und Sauerstoff an die schützende Substanz gelangen, wodurch sie geschädigt wird. Bei ungeöffneten Produkten ist meist ein Verfallsdatum angegeben.

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