Besser schlafen auf der richtigen Matratze

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Jeder kennt das: Man freut sich auf den Urlaub, kommt dann im Hotel an und wirft sich auf die Matratze – und dann ist man erstmal ernüchert. Entweder ist sie viel zu hart oder in den meisten Fällen total durchgelegen und weich. Rückenschmerzen und unruhige Nächte sind hier vorprogrammiert. Zu Hause sollte man daher unbedingt auf den richtigen Schlafuntergrund achten.

Die Matratze beeinflusst das Schlafen erheblich
Die Matratze beeinflusst das Schlafen erheblich
© S. Hofschlaeger / pixelio.de

Der Rücken regeneriert sich im Schlaf

Wenn der untere Wirbelsäulenbereich, die Lendenwirbelsäule, nachts durchhängt, werden die Bandscheiben nicht ausreichend entlastet. Es kann so nicht nur zu Problemen mit der Muskulatur kommen. Genauso verhält es sich bei Stauchungen des Lendenwirbelbereiches, wenn die Matratze zu hart ist. Daher ist es wichtig, auf die optimale Unterstützung des Körpers durch die Schlafunterlage zu achten.

Wenn die Matratze optimal ausgewählt ist, sorgt sie dafür, dass

  • Hüfte und Schulter in der Seitenlage weit genug einsinken,
  • die Wirbelsäule waagerecht aufliegt,
  • sich Muskel und Bänder entspannen können,
  • die Bandscheiben sich regenerieren können und
  • sich ein ruhiger, tiefer und erholsamer Schlaf einstellt.

Gute Matratzen sind ihr Geld wert

Beliebt sind in unseren Schlafzimmern Federkernmatratzen, die mit Hunderten von kleinen Sprungfedern für optimales Stützen unseres Körpers sorgen. Taschenfederkernmatratzen sind punktelastisch und daher noch exakter in ihrer stützenden Wirkung.

Federkernmatratzen unter 200 € schneiden im Schnitt schlecht ab. Bemängelt wird hier vorallem die Flexibilität im Hüft- und Schulterbereich. Gut Matratzen geben hier nach, so dass in der Seitenlage die Wirbelsäule natürlich geformt und gestützt wird.

Rund 50% der Menschen in Deutschland haben sich inzwischen für eine Kaltschaummatratze entschieden. Schaumstoffe unterschiedlicher Dichten sind hierbei so zusammengefügt, dass sie den Körper unterschiedlich starkt stützen. Sie sind besonders für verstellbare Lattenroste geeignet.

Boxspringbetten sind eine Kombination aus Schaumstoff und Federkern. Daher ist der Preis auch etwas höher. Ein Lattenrost wird hierbei nicht benötigt. Der Unterbau der gesamten Matratze besteht aus einem großen Boxspring aus Federn, darauf fixiert ist dann in den meisten Fällen die Schaumstoffmatratze.

Ist die passende Matratzenart ausgewählt, muss man sich noch für die Anzahl der verschiedenen Dichtezonen sowie den Härtegrad entscheiden. Beides hängt in erster Linie von Größe und Gewicht des Schlafenden ab. Hierzu lässt man sich am besten im Fachhandel beraten.

Regelmäßig austauschen

Die Sprungfedern in Federkernmatratzen verlieren über die Zeit an Widerstandskraft und können nicht mehr richtig stützen. Zudem werden alle Matratzen gern von Milben besiedelt. Daher sollten sie alle acht bis zehn Jahre gewechselt werden. Für die Pflege zwischendurch ist es gut, die Matratzen hin und wieder tagsüber zum Auslüften auf die Seite zu stellen.

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