Kraftlosigkeit, Stimmungsschwankungen, schwache Nerven – viele Alltagsgeschwerden lassen sich mindern, wenn genügend B-Vitamine über die Nahrung aufgenommen werden. Welches Vitamin ist für welchen Mangel verantwortlich und in welchen Nahrungsmitteln ist es zu finden?

B-Vitamine unterstützen unseren Stoffwechsel
© Julien Christ / pixelio.de

Regelmäßig B-Vitamine zu sich nehmen

Außer B3 und B12 sind alle B-Vitamine nicht im Körper speicherbar. Das heißt, dass man kein Depot davon anlegen kann, sonst sich dauerhaft und konstant mit den Vitaminen versorgen muss, um keine Mangelerscheinungen zu bekommen.

Besonders Schwangere und Stillende sowie Menschen mit einem hohen Alkohol- oder Nikotinkonsum sind oft mit zu wenigen B-Vitaminen versorgt. Auch Menschen, die regelmäßig Medikamente zu sich nehmen, gehören zu dieser Gruppe.

Innereien und Fisch stecken voller B-Vitamine

Gerade Leber enthält viele der wertvollen B-Vitamine. Doch nicht jeder mag Innereien. Daher ist es in einigen Fällen sinnvoll, Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen. Bitte lassen Sie sich hier von Ihrem Arzt beraten.

Die B-Vitamine im Überblick

Vitamin Enthalten in Unterstützt Mangelerscheinungen
B1 (Thiamin) Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Hafer, Schweinefilet, Soja Energiegewinnung (Kohlenhydrat-Stoffwechsel), Magensäurebildung Magen-Darm-Probleme, Nervosität, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Leistungsabfall
B2 (Riboflavin) Mandeln, Eier, Milchprodukte, Nüsse, Innereien Zellbildung Sehkraftminderung, juckende Haut, Rötungen der Haut
B3 (Niacin) Kalbsleberwurst, Thunfisch, Erdnüsse, Reis Stoffwechselhilfe bei der Verarbeitung von Eiweiß, Kohlenhydraten und Fetten Stoffwechselprobleme, erhöhte Cholesterinwerte, Durchfall, Depressionen, entzündete Haut
B5 (Pantothensäure) Brokkoli, Erbsen, Champignons, Rindfleisch Förderung der Hormonbildung, Immunsystemstütze Anfälligkeit für Krankheiten, Stressempfindlichkeit, Kopfschmerzen, schlechte Wundheilung
B6 (Pyridoxin) Bananen, Rind, Lachs, Soja Bildung wichtiger Hormone, Schutz der Gefäße Depressive Verstimmungen, Kopfschmerzen, Hautprobleme
B7 (Biotin/Vitamin H) Erdnüsse, Soja, Reis Fördert den Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß und ist für die Energiegewinnung im Körper verantwortlich Haarausfall, sehr trockene Haut, brüchige Nägel
B9 (Folsäure) Spargel, Rosenkohl Blutbildung und Zellteilung Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, sehr wichtig in der Schwangerschaft für die Zellbildung!
B12 (Cobalamin) Vollmilch, Hering, Rind Blutbildung, Zellteilung, Nervenfunktion Konzentrationsschwäche, Nervenschmerzen, Herzschwäche, hoher Homocysteinspiegel

Nichts verkehrt kann man machen, wenn man ein- bis zweimal in der Woche Lachs oder Hering isst, abends Mandeln oder Erdnüsse anstelle von Schokolade knabbert und sich gerne Leberwurst auf das Brot schmiert. Zum Mittag sollte man Gemüse essen und hier wirklich das ganze Angebot von Rosenkohl bis zu Pilzen ausschöpfen. Gut anstelle von Nudeln und Pommes ist immer Reis!

Wer generell Probleme mit der Haut und den Haaren hat, für den lohnt sich eine Kur mit Vitamin B7. Hier gibt es rezeptfrei geeignete Nahrungsergänzungsmittel in der Apotheke.

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1 Comment

  1. Geniale Auflistung kann ich sehr gut für meine Ernährung gebrauchen. Besten Dank.

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